
Tek & Tük finden das Glück
Margit Zierhut, Barbara Oppelt , Sophia Wäger
ISBN: 978-3-99028-944-0
25 x 19,5 cm, [40] Seiten, zahlr. farb. Abb., Hardcover
18,00 €
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Kurzbeschreibung
Grünlinge und Gelblinge mögen
einander nicht. Das war immer schon so
und das wäre auch immer so geblieben,
wenn da nicht der neugierige
Grünling Tük und der neugierige
Gelbling Tek gewesen wären.
[Text: Margit Zierhut.
Illustrationen: Sophia Wäger & Barbara Oppelt.
Ein Projekt in Kooperation mit dem Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel Linz.]
[Falsche ISBN 978-3-99028-943-3 am und im Buch abgedruckt, die korrekte ISBN lautet 978-3-99028-944-0.]
[„Tek & Tük finden das Glück“ / Buchpräsentation auf youtube]
Rezensionen
mab: [Rezension zu: Margit Zierhut/Barbara Oppelt/Sophia Wäger, „Tek & Tük finden das Glück“]„Eidotterspucker!“ „Spinatfresser!“ – nichts wollen sie miteinander zutun haben, Gründlinge auf der einen und Gelblinge auf der anderen Seite des Berges. Ob der Sonntagsausflug von Tek und Tük daran etwas ändern kann? Eine spannende Entdeckung machen sie auf jeden Fall im Wald.
Schon immer gibt es auf beiden Seiten des Berges die zwei Dörfer. Und dass diese zwei Dörfer nun mal keine Freunde werden können, steht auch in Stein geschrieben. Doch was ein Sonntagsausflug so alles bringen kann…. Nicht nur einen Grünling bzw. einen Gelbling finden Tek und Tük da im Unterholz, nein auch noch etwas anderes verbirgt sich im Geäst. Die gegenseitige Feindschaft ist schnell begraben, doch als es nun um neue Besitzansprüche und Verantwortung geht, entbrennen immer neue Konflikte: Wer hat es gefunden? Was soll es können? Wie soll es heißen? Und die wichtigste aller Fragen: Wo soll es leben? Schließlich ist es bunt und weder Gelb noch Grün?
Mit klaren Kanten und Farben illustrieren Sophia Wäger und Barbara Oppel in einer Mischung aus Sieb- und Digitaldruck diese Geschichte von Unterschieden, Feindschaft, Gemeinsamkeiten und letztlich Freundschaft. Trotz des flächigen Charakters des Siebdrucks lässt sich mit Liebe zum Detail Perspektive und Atmosphäre darstellen und auf den wimmelbildähnlichen Dorfdarstellungen zeichnet sich Leben ab. Tek und Tük zeigen sich als irgendetwas flauschiges und liebenswertes zwischen Bär und Eichhörnchen bzw. lassen auch Fragen nach weiteren Daseinsformen offen.
‚Anders-sein‘ und ‚die Anderen‘ ist eine stets aktuelle und im Kinderalltag allgegenwärtige Problematik. Konflikte, Vorurteile, Toleranz, Perspektivübernahme, Teilen, Verantwortung und Freundschaft sind Themen zum gemeinsamen diskutieren und philosophieren, nicht nur für Kinder. Das Buch zeigt, dass das gegenseitige Kennenlernen überhaupt erst einmal das Allerwichtigste ist, um dann an weiteren Problemen wachsen und zueinander finden zu können.
Nicht nur im privaten Lese- und Vorlesealltag, sondern auch im Ethikunterricht oder Klassenkontext kann dieses Buch Anlass für Diskussionen und Nachdenken über die oben genannten Stichpunkte sein. Auch für kreative Schreib- und Gestaltungsaufträge bietet dieses Buch, an den richtigen Stellen gestoppt und Fragen gestellt, vielfältige Möglichkeiten.
(mab, Rezension für die Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft [AJuM der GEW] Landesstelle Sachsen-Anhalt vom 22. September 2020)