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Kurzbeschreibung

[Mit e. Nachw. von Helmut Belanyecz]

Plärrsiegen
»Lieber tot als langsam«
Tatü-Tatoo
Vom Ohrlapp
Bis zum Zeh
Plärrsiegen
Im Filzgeäst
Von Staat und Kirch
Klammeräffchen.



Literatur entsteht durchaus aus den unsichtbaren Rissen, die durch jede Gesellschaft verlaufen und an denen sich der Feinfühlige ansiedelt, um zu überleben.

Alois Reiter ist nach mannigfaltigen Berufen in der Stadt letztlich ins Mühlviertel aufgebrochen und zertifizierter Biobauer geworden. Zu einem Schlüsselerlebnis wird ihm jener unfreundliche Akt diverser Mitbewohner, die ihm eines Tages in Wurzelreichweite seines Biotops alte Asphalte von demontierten Straßen zu Füßen legen.

Diese Bedrohung im innigsten Lebensraum zieht sich wie ein roter Faden durch die Gedichte Alois Reiters, ob es sich um einen Einbruch des Todes in die Kindheit handelt, um das Zusammenkippen ganzer Landstriche bei Kriegsende oder um das Zusammenfallen liebgewonnener Lebensordnungen.

(Helmuth Schönauer)