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Kurzbeschreibung

Johannes Gepp (Hg.). [Gesamtred.: Peter Köck]


Die Bedeutung Österreichs für die Initiative Grünes Band Europa wird im eigenen Land – wie gewohnt, könnte man fast sagen – als eher bescheiden betrachtet. Dabei hat dieses Land in der Mitte Europas wesentlich mehr zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung dieses wertvollen Naturerbes aus dem Kalten Krieg beigetragen als die zu Recht auch in diesem Titel zitierten Perlen: Im Verhältnis zur Flächengröße sind die gut 1.300 km Grenzverlauf zu vier Nachbarstaaten das wohl längste Teilstück zwischen dem Eismeer und dem Bosporus. Es ist zudem das einzige deutschsprachige Land überhaupt, das seine Außengrenze in dieses zukunftsträchtige Naturschutzprojekt einbringt. Und schließlich beeindruckt die Bandbreite an Lebensraumtypen vom Hochgebirge in den Karawanken bis zur Ungarischen Tiefebene am Neusiedler See, der zusammen mit den Grenzflüssen Thaya, March und Mur Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung repräsentiert.