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Veranstaltungen

Arnulf Ploder liest im Musilhaus in Klagenfurt aus »Kleider des Himmels«

Do 22. Okt 2020 um 19:30

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Ort:

Musilhaus
Literatur-Museum der Landeshauptstadt Klagenfurt
Bahnhofstraße 50/I
9020 Klagenfurt am Wörthersee


Coronabedingt nur begrenztes Platzangebot. Um telefonische Anmeldung wird gebeten:
Tel. 0650 – 50 30 371

Kurzbeschreibung

LESUNG | Arnulf Ploder · »Kleider des Himmels«
Donnerstag, 22. Oktober 2020, 19.30 Uhr
Musilhaus, Bahnhofstraße 50/I, 9020 Klagenfurt
F.d.I.v.: GAV Grazer AutorinnenAutoren Versammlung, Josef K. Uhl, Khevenhüllerstraße 34/Eins, 9021 Klagenfurt, Tel. 0650 – 50 30 371
Coronabedingt nur begrenztes Platzangebot. Um telefonische Anmeldung wird gebeten: Tel. 0650 – 50 30 371


Arnulf Ploder liest aus seinem im Herbst 2020 im Verlag Bibliothek der Provinz erschienenen Roman »Kleider des Himmels«.

Über den Autor:
Arnulf Ploder, geboren 1955 in Graz. Lebt seit 1963 in Kärnten. Lehramtsstudium an der Universität Klagenfurt (Deutsche Philologie, Philosophie, Pädagogik und Psychologie). 1980–2019 Gymnasiallehrer.
Mitglied der Grazer AutorinnenAutoren Versammlung und der IG Autorinnen Autoren.
Verfasser von Erzählungen, Gedichten, Bühnenwerken. 2010 Uraufführung des Stücks „Gegenliebe“ (neuebuehne Villach).
1986 wurden Ploder beim Ingeborg-BachmannWettbewerb das Ernst-Willner-Stipendium, 1988 der Literaturförderungspreis des Landes Kärnten, 2019 der 1.Preis beim 42. Kärntner Lyrikpreis zuerkannt.

Über den Roman:
Der Titel „Kleider des Himmels“ als poetisches Bild für die Wolken ist eine Entsprechung für die schwankende Stimmungslage von Agnes, der Protagonistin des Romans, die seit der Geburt ihrer Kinder von wechselnden Krankheiten heimgesucht, mehr und mehr ein Leben fristet, auf das es nicht mehr anzukommen scheint.
Für Agnes sind die „Kleider des Himmels“ der Sehnsuchtsort, eine wirkungsmächtige Zufluchtsstätte: „Manchmal wünsche ich mir so sehr, dass mich eine der Wolken dort oben still und leise fortträgt…“
Dieses „Dokument“ einer Frau und Gattin „mit schönen glänzenden dunklen Augen“, die vergeblich versucht ihr Leid dadurch erträglicher zu machen, dass sie sich mitunter einen sanften Tod erhofft, der sie aller bangen Sorgen entledigt, schildert das Dasein in einem Licht, das nur noch in ihren Wachträumen seine einstige (kleinbürgerliche) Pracht entfalten kann.
Die beiden „gebrochenen“ Frauen, Helene (Mutter von Martin, dem Gatten) und – ungleich mehr – Agnes (Mutter der beiden Kinder Paul und Regina), sind Menschen, die sich ihrer misslichen Lage zwar bewusst sind, aber einfach zu wenig Kraft und mangelnde Unterstützung haben, um ihre Last abzuschütteln und der seelischen Bedrückung und ihrer „Prädestination“ halbwegs unbeschadet zu entkommen.
Paul und Hanna, die jungen Liebenden des Romans, selbst zugleich Getriebene und Opfer, leben das aus bzw. führen fort, was sie als „Idealzustand“ einer Beziehung jeweils vorgelebt bekommen; und ihnen gelingt es auch als Studierende nicht, sich der Fesseln gesellschaftlicher Konventionen zu entledigen...

Musikalisch begleitet von Matthias Forenbacher*
Geboren in Graz. Singer/Songwriter, Gitarrist und Komponist. Lebte lange Zeit in den USA, Italien und Kanada. Zahlreiche Auftritte mit Band bzw. solo in Europa und Nordamerika. Musikalische Interventionen zu literarischen und künstlerischen Projekten, Kompositionen für Theater und Film.



Arnulf PLODER
KLEIDER DES HIMMELS
Roman
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-951-8



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