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Veranstaltungen

Eröffnung der Ausstellung „Alfred Klinkan – Wasnichtallessorauskommt“ in der Neuen Galerie Graz

Do 26. Sep 2019 um 19:00

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Ort:

Neue Galerie Graz
Universalmuseum Joanneum
Joanneumsviertel
8010 Graz

T +43-316/8017-9100 | E joanneumsviertel@museum-joanneum.at

Abbildung: Alfred Klinkan, Plakat Galerie De Zwarte Panter, Antwerpen 1981, Foto: UMJ/N. Lackner

Kurzbeschreibung

Ausstellungseröffnung
ALFRED KLINKAN
WASNICHTALLESSORAUSKOMMT
Donnerstag, 26. September 2019, 19 Uhr
Neue Galerie Graz, Universalmuseum Joanneum, Joanneumsviertel, 8010 Graz

Vor 25 Jahren starb Alfred Klinkan, 2020 wäre er 70 Jahre alt geworden. Er war eher ein künstlerischer Einzelgänger, entwickelte im Laufe der 1970er-Jahre ein von der Grafik geprägtes Werk voller Humor, zotigem Witz und subversiver Provokation. Anklänge an den Wiener Aktionismus und an die Tradition der visuellen Poesie sind spürbar. Ein Ortswechsel nach Antwerpen führte dazu, dass Klinkan explosionsartig zum Maler wurde. Seine intensiven Farbexzesse, die ihn zu einem Vorreiter der „Neuen Malerei“ in Österreich machten, ergaben sich in Antwerpen. Man muss ihn daher diesem Kulturraum bzw. dieser Szene zu gleichen Teilen zuordnen. In der Ausstellung werden derartige Bezüge durch prominente, bekannte Bilder wie auch durch noch nie gezeigtes Material sichtbar gemacht.

Kuratiert von: Günther Holler-Schuster



Ausstellung Alfred Klinkan Wasnichtallessorauskommt
27. September 2019 bis 12. Jänner 2020
Neue Galerie Graz, Joanneumsviertel, 8010 Graz
Öffnungszeiten: Di–So, Feiertag 10–17 Uhr


Über die Ausstellung

Wilfried Skreiner, damals Leiter der Neuen Galerie Graz, definierte in den frühen 1980er-Jahren einen Kreis von jungen Künstlern – Siegfried Anzinger, Hubert Schmalix, Alois Mosbacher, Josef Kern, Erwin Bohatsch und Alfred Klinkan –, deren Kunst er als „Neue Malerei“ bezeichnete. Das sinnlich-narrative Malerlebnis dieser Generation wurde als Gegenkraft zur als objektfeindlich empfundenen und ausschließlich von der Idee des Kunstwerks getragenen Konzeptkunst verstanden.

2020 wäre Alfred Klinkan, der vor 25 Jahren verstorben ist, 70 Jahre alt geworden. Er war ein Vorreiter der „Neuen Malerei“ in Österreich, die er in der Folge wesentlich mittrug. In den frühen 1970er-Jahren studierte er in Wien an der Akademie der bildenden Künste bei Josef Mikl und Wolfgang Hollegha und setzte damit auf Malerei, was in Zeiten der Performance-, Konzept- und beginnenden Medienkunst bereits anachronistisch anmutete.

Der provokante Unterton seiner frühen Arbeiten, der in verblüffendem Kontrast zur scheinbaren Naivität seiner Bildsprache steht, erklärt sich aus dem Eindruck der Dynamiken rund um das Protestjahr 1968. Kunstrichtungen wie der Wiener Aktionismus, die Wirklichkeiten oder die Pop Art allgemein verdichtete Klinkan in seinem Werk zu etwas Anarchisch-Eigenständigem. Die doppelbödige Naivität und der damit verbundene Humor seiner Kunst übertrugen sich selbstverständlich auf das reale Leben, das Klinkan oft als Story, als Comic oder überhaupt als Wunder begriff – long live Rock’n’Roll, das lange Haar, das warme Bier und der letzte Tschick!


[Ankündigung Neue Galerie Graz]


Günther HOLLER-SCHUSTER (Hg.)
ALFRED KLINKAN – WASNICHTALLESSORAUSKOMMT
artedition | Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-892-4



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