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Veranstaltungen

Dine Petrik liest bei der »Buch Wien« aus „Traktate des Windes“

Fr 08. Nov 2019 um 12:30

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Ort:

Buch Wien
Messe Wien, Halle D
Radio Wien-Bühne
Trabrennstraße
1020 Wien

U2 Station Krieau

Kurzbeschreibung

BUCH WIEN
Lesung : Dine Petrik: „Traktate des Windes“
Freitag, 8. November 2019, 12:30 bis 13 Uhr
Messe Wien, Halle D, Radio Wien-Bühne,
Trabrennstraße, 1020 Wien


DINE PETRIK : TRAKTATE DES WINDES

Gedichte schreiben ist eine komplexe Angelegenheit, die häufig zur Nachtarbeit ausartet.
Die (noch) nicht stimmige Form lässt nicht ruhen zwischen Reduktion und Fülle. Das bestimmende Element ist der Rhythmus. Ahnungen von Musik und auftauchende Mythen. Die Vorliebe für den Doppelsinn, das sich Überlappende. Nicht selten rinnen die Farben – wie beim Aquarellieren, ineinander: Außenbild. Innenbild. Eine bestimmte Offenheit des Sagbaren. Das unklar Definierte. Das Gegenüber. Die Suche nach dem eigenen Standplatz. Das Sehnen. Die Liebe. So entstehen oft Langgedichte, Traktate, die auch den Konflikt mit dem unentwegten Gegenwind nicht scheuen.

Moderation: CORNELIUS HELL


[Ankündigung: Buch Wien]


Dine PETRIK
TRAKTATE DES WINDES
Klage · Getöse · Flucht | [Gedichte]. [Mit e. Nachwort v. Daniela Strigl]
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-829-0


… Etwas von der angestrebten Leichtigkeit des Seins ist in den „Traktaten des Windes“ aufgehoben. Der Wind, der bald als zügellos zudringlicher Zephir angesprochen wird, bald als verdrossener Aeolus, erweist sich als kongenialer Schirmherr der Poesie, beweglich, flüchtig und spielerisch, elementar und machtvoll: „nimm mich als leeres blatt für / deine überschießenden traktate“, fordert das Ich in „SAVANNE“. Wer seine Verse als „Traktate des Windes“ deklariert, der bekennt sich zur Vorläufigkeit aller Erkenntnisse, zu einer Kunst, die niemandem Vorschriften macht …
(Auszug aus Daniela Strigls Nachwort)


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