Warenkorb
0€ 0

Veranstaltungen

Dine Petrik liest im MusilHaus in Klagenfurt aus „Stahlrosen zur Nacht“ und aus „Traktate des Windes“

Fr 13. Sep 2019 um 19:30


Ort:

Robert Musil Literatur-Museum der Landeshauptstadt Klagenfurt
Bahnhofstraße 50
9020 Klagenfurt

T: +43/463/501429
E: klagenfurt@musilmuseum.at
W: www.musilmuseum.at

Kurzbeschreibung

LESUNG : DINE PETRIK
„Stahlrosen zur Nacht. Strophen eines Romans“ | „Traktate des Windes“

Freitag, 13. September 2019, 19.30 Uhr
Robert Musil Literatur-Museum, Bahnhofstraße 50/1, 9020 Klagenfurt

Dine Petrik liest aus „Stahlrosen zur Nacht. Strophen eines Romans“ (2018)
und aus dem kürzlich erschienenen Lyrikband „Traktate des Windes“.

Organisation u. Moderation: Josef Uhl, GAV-Kärnten



Dine PETRIK
STAHLROSEN ZUR NACHT
Strophen eines Romans. [Mit e. Nachwort v. Daniel Wisser]
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-733-0


Was diese Sätze erzählen, ist die Geschichte eines in einem österreichischen Dorf nach dem Krieg aufgewachsenen Mädchens. Das Dorf, in dem Petrik aufgewachsen ist, ist auch das Dorf, in dem ich aufgewachsen bin; doch könnte so ziemlich jedes österreichische Dorf damit gemeint sein. Denn die Kraft dieses Romans, der eben jene von Handke gemeinte Fiktion als Suche nach einem phantasievollen Plot nicht braucht, liegt in seinen Motiven. Zweifellos ist das Schicksal dieses Mädchens ein Einzelschicksal, zweifellos haben viele Hunderttausende Ähnliches erlebt.
(Daniel Wisser)



Dine PETRIK
TRAKTATE DES WINDES
Klage · Getöse · Flucht | [Gedichte]. [Mit e. Nachwort v. Daniela Strigl]
Verlag Bibliothek der Provinz
ISBN 978-3-99028-829-0


… Etwas von der angestrebten Leichtigkeit des Seins ist in den „Traktaten des Windes“ aufgehoben. Der Wind, der bald als zügellos zudringlicher Zephir angesprochen wird, bald als verdrossener Aeolus, erweist sich als kongenialer Schirmherr der Poesie, beweglich, flüchtig und spielerisch, elementar und machtvoll: „nimm mich als leeres blatt für / deine überschießenden traktate“, fordert das Ich in „SAVANNE“. Wer seine Verse als „Traktate des Windes“ deklariert, der bekennt sich zur Vorläufigkeit aller Erkenntnisse, zu einer Kunst, die niemandem Vorschriften macht …
(Daniela Strigl)


weitere Veranstaltungen >>