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Veranstaltungen

Bodo Hell & Co „Kunstschrift I“ im Porgy&Bess in Wien

Do 01. Feb 2018 um 19:00

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Ort:

Porgy & Bess, In der Strengen Kammer
Riemergasse 11
1010 Wien

Kurzbeschreibung

In der Strengen Kammer: Brennkammer : Bodo Hell & Co – „Kunstschrift I“
Donnerstag, 1. Februar 2018, 19 Uhr
Porgy & Bess, Riemergasse 11, 1010 Wien


Bodo Hell: lebt in Wien und am Dachstein. Prosa (intertextuell und der Faktizität verpflichtet), Radio, Theater, Schrift im öffentlichen Raum, Text-Musik-Performances, Essays zur bildenden Kunst, Fotos, Film, Ausstellungen, Almwirtschaft. Mit dieser extrem verdichteten Biographie beginnt die Homepage von Bodo Hell: einer der wirkmächtigsten austriakischen Literaten unserer Gegenwart. Dieser den sinnlich erfahrbaren Tatsächlichkeiten verpflichtete Zeichen-, Schrift-, Ton- & Wortsetzer hat nun im verdienstvollen »Verlag Bibliothek der Provinz / Edition Seidengasse« sein neuestes Werk veröffentlicht:

Kunstschrift Verni-Midi-Finissagen … (ISBN 978-3-99028-186-4)

»Bücher gab es schon vor der Erfindung des Buchdrucks, auch wenn sie zunächst die Form von Rollen hatten und erst allmählich zu dem wurden, was wir heute kennen. Das Buch, in welcher Form auch immer, hat der Schrift erlaubt, sich zu personalisieren: Es enthält eine Portion von kollektivem Gedächtnis, die jedoch unter einem persönlichen Gesichtspunkt ausgewählt worden ist.«

Umberto Ecco definiert Bodo Hells Kunstschrift kontrapunktgenau. Und weil es in diesem wunderbar kollektiven Buchgedächtnis keine Bilder zu beäugen gibt findet in den Räumen des Porgy & Bess eine Zurschaustellung einige jener Werke statt, welche Bodo Hell be- & umschrieben hat. Zur Ergötzung des Gemütes, zur Überprüfung Ihres persönlichen Gesichtspunktes, zur kollektiven Erbauung… : Herzlich Willkommen! (re_de)


Donnerstag, den 1. Februar 2018 : „Kunstschrift I“
Bodo Hell: Lesung, Michael Bruckner: Gitarre, Matija Schellander: Kontrabass, Renald Deppe: Klarinette

Eidesstattliche Klärung: Der BSD ist auf keine Fälle mit dem BSE zu verwechseln, obwohl die Haupt- & Nebenwirkungen nahezu ident sind. Die BSD bestreitet vehement jedwede ideologische Nähe zur SED, obwohl die Ein- & Auswirkungen nahezu ident sind. Das BSD ist radikal MiMaRe basiert und bestreitet jedwede wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit: dem BahnhofSozialDienst, den BelgischenStreitkräftenDeutschland, der BerkeleySoftwareDistribution, dem BlutSpendeDienst, dem BobundSchlittenverbandDeutschland, dem BundesSicherheitsDienst und dem BundesverbandSexuelleDienstleistungen, obwohl die Haupt-, Neben-, Ein- & Auswirkungen nahezu ident sind. Richtig ist: Der/Die/Das BSD fördert maximal die legitimen Interessen austroliterarmechanischer Aus- & Urheber. (Pressetext BSD)

Eintritt: Pay as you wish an der Abendkassa bzw. 7,50.- € im VVK inkl. Sitzplatzreservierung

[Ankündigung Porgy & Bess]


Endlich ist der Band „Kunstschrift. Verni-Midi-Finissagen“ mit 90 Positionen diverser Künstlerinnen, zu deren Arbeiten (Leben und Werk) Bodo Hell Texte geschrieben und bisweilen gesprochen hat, erschienen: das hat einen Ziegel von 530 Buchseiten ergeben und reicht von Marina Abramovic bis zu Peter Zumthor, dazwischen zu einigen mittleren Zeitgenossen, aber auch zu Ausflügen in die anregende Vergangenheit (Greco, Lotto, Altomonte, Botticelli, Kirchner und Neidhartfresken…).

Die literarischen Zugänge zur Kunst sind divers und reichen von der Suaden am roten Faden, Litaneien, Bildbeschreibungen über Montagen und Wortbildungskaskaden bis hin zu ufernden Paralleltexten, anzüglichen Paar-Dialogen, strikt technischen Erörterungen (z.B. zum Tiefdruck) und einigen Nachrufen (davon erfreulicherweise nur wenige), und daß bis auf ein einziges verflochtenes Beispiel keine Bilder im Buch abgedruckt sind, könnte die Imaginationskraft der Leserinnen und Hörerinnen sehr wohl anstacheln bis extrem herausfordern.

War die damals frei konzipierte Bilder- und Objekt-Schau im Künstlerhaus (2013) mit Horror Vacui betitelt, könnte die Petersburger Hängung jetzt (Februar 2018) im Porgy&Bess konzentriert Locus iste heißen.

Viele der 90 künstlerischen Positionen aus der Kunstschrift dienen als Lese- und Hörstoff für Musikerinnen, wir bieten fürs erste an 3 Abenden Hellschen Wortaufwand am laufenden Band (unterstützt und überstürzt: 1 von Deppe/Bruckner-Impros, 2 von Hirschfisch-Liedern, 3 von Harnik-PräparInterventionen).

Etliche der Tag und Nacht ausgestellten Einzelstücke und Bild-Serien > sind (unerschwinglich bis extrem günstig) zu erwerben, einige wenige werden als spezielle Leihgaben des Autors gezeigt.

Der Eintritt an den 3 Abenden in die Strenge Kammer (um Lichtmess zum Free-Jazz!) liegt im Ermessen der Besucherinnen.

[Ankündigung Bodo Hell]

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