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Kurzbeschreibung

Tagsüber gibt sie Kurse für Malerei an der Volkshochschule und abends wird sie zur Gastgeberin: Ihr Salon steht jenen offen, die aus dem Alltag gerne verdrängt werden – den Toten. Die Totenflüsterin erzählt von den Gesprächen und Diskussionen mit ihren Nachtschattengewächsen, streut sowohl Kindheitserinnerungen wie auch Zukunftsmusik in ihren bizarren Bericht und begibt sich gleichzeitig in gefährliche Gefilde, aus denen sie möglicherweise nicht mehr herausfindet.

„Man glaubt nämlich noch heute, dass Verstorbene die Farben Orange und Gelb am besten erkennen würden, bei Gelegenheit muss ich mal nachfragen, ob das stimmt.“



Rezensionen
Petra Ganglbauer: Karin Ivancsics, „Die Gastgeberin“

Karin Ivancsics jüngstes Buch ist radikal. Sie zündelt darin, spricht Tabus an und versteht es, Alltag und Jenseits auf eine Art zu verschränken, die gleichermaßen Tiefgang und Provokation enthält.

(Rezension: Petra Ganglbauer)


Peter Pisa: Die Tür bleibt für die Toten offen

Die Schriftstellerin Karin Ivancsics – eine gebürtige Burgenländerin, die in Wien lebt – gehört zu jenen, die sagen: Man sollte jeden Tag ein bissl sterben üben. Ihr aktueller Roman ist eine gute Gelegenheit, mit dem Verdrängen aufzuhören. Er handelt von einer Frau, die gern Lieder von Prince hört und die Tür immer einen Spalt offen lässt. Denn dann klopfen Verstorbene an und treten ein und führen sie „da oben oder sonstwo, unter uns, neben dir und mir“ in ihre Gesellschaft ein. Ist aber nicht ganz ungefährlich. Man kann sich verirren. Das will man ja nicht glauben, aber: Eine Geschichte wie „Die Gastgeberin“ tut gut.

KURIER-Wertung: ****

([Peter Pisa], Rezension im Kurier vom 20. Jänner 2019)


https://kurier.at/kultur/und-schon-wieder-17-buecher-kurz-vorgestellt/400384250


Michaela Frühstück: Karin Ivancsics, „Die Gastgeberin“

Eine Gastgeberin pflegt in ihrem Salon außergewöhnliche Kontakte. Ihr Haus steht offen für jene, die wir so gerne aus unserem Alltag verdrängen, die Toten. Diese Totenflüsterin berichtet von anregenden Gesprächen, gibt Anekdoten zum Besten und verirrt sich dabei beinahe in ihrer bizarren Gesellschaft. Untertags gibt die Gastgeberin Kurse für Malerei an der Volkshochschule. Karin Ivancsics’ Roman pflegt einen außergewöhnlich erfrischenden und behänden Umgang mit den Verstorbenen.

(Michaela Frühstück, Rezension auf der Webseite des ORF Radio Burgenland vom am 20. Dezember 2018)


https://burgenland.orf.at/radio/stories/2954200/