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Kurzbeschreibung

[Galerie Widder. Hrsg: Roland Widder. Text: Arno Löffler]


„Wenn du immer dem Weg anderer folgst, wirst du deinen eigenen nicht finden.“ Dieser Satz findet sich handschriftlich in der Mappe, in der Manfred Jürschik die Fotos von seinen jüngsten Bildern geordnet hat, jenen Materialcollagen, die er für die Ausstellung in der Galerie Widder vorgesehen hat. Die Aussage ist typisch für den Künstler, der sich selber lieber als „Gestalter“ bezeichnet. In einer Umkehrung des berühmten Diktums von Joseph Beuys erklärt Jürschik: „Ein Künstler ist ja jeder“. Manfred Jürschik geht mit Sicherheit seinen eigenen Weg.

Dies hat wohl irgendwie immer schon auf den gelernten Chemielaboranten zugetroffen, der nicht nur ein Leben lang hart gearbeitet, sondern auch mit offenen Augen die ganze Welt bereist hat, immer auf der Suche nach dem Wesen der Dinge und auf der Suche nach Selbsterkenntnis, zwei Dingen, die für Manfred Jürschik untrennbar miteinander verbunden sind. Es trifft in künstlerischer Hinsicht nun umso mehr zu, als Manfred Jürschik seinem Brotberuf, der Gemälderestaurierung, in dem er es in den vergangenen Jahrzehnten zu allseits anerkannter Meisterschaft gebracht hat, weitgehend Lebewohl gesagt und sich auf seine alte Leidenschaft besonnen hat, das Gestalten. […]

(Arno Löffler)