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Kurzbeschreibung

[Red.: Andrea Euler]


Die Entwicklungen bei einzelnen Möbelstücken werden ebenso präsentiert wie der Umgang mit ihnen. Darüber hinaus wird ein Blick auf bevorzugte Wohnstile, die Geschichte von Materialien und die Funktion der uns umgebenden und von uns unter verschiedenen Aspekten gestalteten vier Wände geworfen. Dazu gehören Schwarz-Weiß-Möbel, der verspiegelte Barschrank oder der oft bemühte Nierentisch in den 1950er, wilde Tapetenmuster in den 1960er und 1970er Jahren, Sitzlandschaften und Wohnzimmerverbauten als Ausdruck des Lebensgefühls der 1980er Jahre ebenso wie die Thematisierung von Ökobewegung, Cocooning oder die Infantilisierung der Wohnwelt in den letzten Jahren, aber auch Esoterik, Design oder Globalisierung.

Also ziehen Objekte des eigenen Alltags zum ersten Mal als museale Ausstellungsstücke in die Räume des Schlossmuseums und verändern somit den Blickwinkel des Betrachters, eröffnen neue Sichtweisen und hinterfragen Selbstverständliches.

In der reich illustrierten Begleitpublikation zur Ausstellung finden sich Beiträge internationaler Fachleute mit sehr unterschiedlichen Zugängen zum Thema „Wohnen“. Neben der Geschichte oberösterreichischer Möbelhersteller und deren Produkten wird auf die Wohn- und Lebensstile ebenso eingegangen wie soziale Aspekte behandelt, genderspezifische Sichtweisen vorgestellt, aber auch wirtschaftsgeschichtliche Statistiken geboten sowie ganz spezifische Themen wie z.B. Tisch oder Wand herausgegriffen.