Warenkorb
0€ 0

Kurzbeschreibung

Es ist kalt und langweilig,
denn im Winter ist der Tierpark an manchen
Tagen für Besucher geschlossen.
Darum hauen Bibili und Wolfi ab in den Süden



Rezensionen
Kleine Zeitung: Fritz Ganser, „Wir sollten einen Urlaub machen“

Als Künstler hat Ganser sich längst einen Namen gemacht. Aus der Gute-Nacht-Geschichte für seine Tochter ist nun ein Kinderbuch geworden, das Reiseabenteuer von Wolfi, dem Wolf, und Bibili, dem Brillenbär.

(Rezension in der Kleinen Zeitung vom 3. Dezember 2017, S. 39)


Gerlinde Pölsler: Abhauen, jetzt

Kalt ist es und fad, denn im Winter kommen fast keine Leute in den Tierpark. „Darum hauen Bibili und Wolfi ab in den Süden.“ Der Brillenbär macht ja keinen sehr aufgeweckten Eindruck, doch von Wolfi dem Wolf lässt er sich mitreißen.

Mit feinem Humor erzählt der bildende Künstler Fritz Ganser das Reiseabenteuer der zwei Schlitzohren. Wie er das tut, erinnert an Janoschs „Oh, wie schön ist Panama“. Wie dort Tiger und Bär haben auch Wolfi und Bibili die Reise, äh, super geplant: Sie gedenken sich in Blumenzwiebelschachteln verschicken zu lassen.

„Die leerten sie aus, krochen hinein und Deckel zu.“ Warteten, bis ein Auto kam. „,Trari, trara, der schöne Mann von der Post ist da’, grüßte freundlich der Briefträger. ,Ja, ja, schön wär’s’, dachte die Gärtnerin.“ Die Tierparkdirektorin zürnt. Vielleicht hilft es ja, wenn man ihr eine Springspinne mitbringt? Viel Witz in Wort und Bild.

(G P, Rezension im Falter #8/18, S. 46)


Mathias Ziegler: Eine tierische Reise

Ein Wolf und ein Bär fliegen ans Meer.

Es ist Winter im geschlossenen Tierpark, keine Besucher weit und breit, und Wolfi, dem Wolf, ist unheimlich langweilig. Also setzt er Bibili, dem Brillenbären, den Floh ins Ohr, dass sie etwas unternehmen sollten, am besten einen Urlaub, die Welt entdecken. Und weil sie kein Geld haben, wollen sie sich beim Blumenzwiebelversand der Tierpark-Gärtnerei in eine Schachtel schummeln und verschicken lassen.

Gesagt, getan. Der Plan ist in der Praxis so gut wie in der Theorie, und die beiden werden tatsächlich verschickt – und zwar nach Malta, wo sie in einem Hotel zuerst für große Überraschung sorgen (dort hat man ja eigentlich Blumenzwiebel erwartet), dann aber – nach Rücksprache mit dem Zoo – tatsächlich eine Woche Urlaub am Meer machen dürfen („Wenn ihr schon einmal dort seid …“), bevor sie wieder heimfliegen zum Tierpark. Und die Moral von der Geschicht: Den Mutigen gehört die Welt. Oder so. Jedenfalls eine witzig illustrierte Kurzgeschichte über zwei abenteuerlustige Tiere.

(Mathias Ziegler, Rezension in der Wiener Zeitung vom 1. April 2018)


https://www.wienerzeitung.at/themen_channel/literatur/buechertipps/956101_Eine-tierische-Reise.html