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Kurzbeschreibung

In einer Nacht im Krankenhaus beginnen sie, begleiten den Ich-Erzähler für Wochen: konkrete Erinnerungen, gespenstische Traumbilder, opulent erzählte skurrile Geschichten und Reflexionen über die Gründe der physischen Lähmung, die offenbar die Manifestation einer psychischen Gelähmtheit im Umgang mit Welt und Mitmenschen darstellt.

Und so unterschiedlich die Geschichten in diesem Roman sind, zwei Leitmotive ziehen sich durch das erzählerische Wetterleuchten: Einmal das „Närrische“, sei es als wahnhafte Schreckensszenerie, als Groteske des bürgerlichen Lebens, als Phantasmagorie künstlerischer Welt oder als Clownerie. Und zum anderen die Erinnerung an eine einst an einem Frühlingstag unternommene Wanderung an einem norditalienischen Fluss, ein sanftes Leitmotiv, eine zu Herzen gehende Melodie. Eben der Weg an der Sarca.


Siehe auch den Mitschnitt der Lesung von Burkhard Jahn aus „Der Weg an der Sarca“ beim internationalen Literaturfestival «Sprachsalz» in Hall in Tirol am 8. September 2017, anmoderiert von Ulrike Söllner-Fürst : [>Audio]. „Der Schweizer Autor Burkhard Jahn faszinierte mit Auszügen aus seinem Roman ‚Der Weg an der Sarca‘: Wie mit einem Suchscheinwerfer leuchtet er darin Momente der menschlichen Unzulänglichkeiten aus und erschafft eine den Leser einschließende Präsenz.“ (Das Literaturfestival «Sprachsalz» auf seiner Webseite)