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Kurzbeschreibung

[Mühlviertler Koch-Buch | Mühlviertler Kochbuch : Altes bewahren, Neues erfahren.]

Jahreszeitlich aufgebaut mit neuen Gerichten traditionellen mühlviertler Ursprungs. Vorgestellt werden Produkte, die das Mühlviertel prägten und prägen. Rezepturen mit diesen Produkten wird ein besonderer Stellenwert beigemessen. Eindrucksvoll sind die Stimmungen der Natur in den einzelnen Monaten und Jahreszeiten beschrieben.

Eine weitere Besonderheit – die sensorische Aufarbeitung der Gerichte. Abgerundet wird das KOCH:BUCH durch Holzschnitte von Maler und Grafiker Herbert Friedl sowie durch Geschichten aus der Kindheit von Brigitte Friedl. KOCHen steht für jahreszeitlich richtiges Kochen, ohne Fertigprodukte – BUCH steht für lesen, schmökern, Erinnerungen wecken.

Idee und Rezepturen von Haubenkoch und Sommelier Georg Friedl mit einem Vorwort von Christoph Wagner.



Rezensionen
Philipp Braun: Neuauflage eines Kochbuchklassikers

Das Kochbuch der Mühlviertler Küche von Georg Friedl gibt es wieder

Regionalität und Saisonalität ist wieder in voller Munde. Blicken wir aber doch 15 Jahre zurück. Schon damals hat der Koch Georg Friedl seine Leidenschaft einer unverfälschten, authentischen und bäuerlichen Küche in Buchform gebracht. Leider in einer zu kleinen Auflage, denn die Kochbücher waren aufgrund der Einzigartigkeit sofort vergriffen. Traditionelle Gerichte modern interpretieren und der heutigen Zeit anpassen, lautete das Credo des Kulinarikers, der kompromisslos den Weg bis heute verfolgt und als Pionier der regionalen, handwerklichen Küche gesehen werden kann.

Aufgrund der starken Nachfrage hat sich der Verlag „Bibliothek der Provinz“ dazu entschlossen, das KOCH:BUCH neu aufzulegen. Für Georg Friedl steht das Kochbuch „einerseits für emotionales, sensorisches Kochen, andererseits für Information, Erinnerung und Beschaulichkeit“ und fügt hinzu: „Es ist mehr als nur ein Kochbuch! Das Buch begleitet einen ins Mühlviertel und führt zur Identifikation mit Land & Leben des Landstrichs“.


Rezept für Zweckerl mit Äpfeln (4 Personen)

Zweckerl: 1 Menge Strudelteig (Teig etwas fester zubereiten)
Teig bereiten
rasten lassen
zu Rollen formen
kleine Stücke (Zweckerl) abstechen (abzwicken)
in kochendes Wasser einkochen
wenn die Zweckerl obenauf schwimmen herausnehmen
zu den Äpfeln geben

Äpfel: 4 kinderfaustgroße Äpfel (säuerliche und festkochende), 1 Msp. Zimt, 2 El. Zucker, Mark einer Vanilleschote, etwas Zitronenschale, 1 Mkl. gehackte Minze, 1 Msp. Koriander geröstet und geschrotet, 1 EL geröstete gehackte Haselnußkerne, Hagelzucker

Äpfel schälen und entkernen
in 1 cm starke Würfel schneiden
Zucker karamelisieren
Butter, Äpfel und Gewürze zugeben und dünsten lassen – der gelbliche Apfel muss sich in ein karamelbraun färben
die entstandene Flüssigkeit rasch einkochen, die Äpfel sollen jedoch nicht zerfallen
Zweckerl beimengen, durchschwenken, mit Nüssen und Hagelzucker bestreuen
Anrichten
Äpfelzweckerl in einer Suppenschüssel anrichten, mit Minzblättchen garnieren, Sorbetkugel in eine Apfelschale setzen und auf kleinem Teller servieren

Das Gericht/goldgelb und karamelbraun mit frischem zarten Dunkelgrün der Minzblätter. Aromatisch duftend nach Gewürzen und Äpfeln, edelsüß mit feiner Fruchtsäure, umhüllt mit zart-molliger Vanille-Butternote. Weich und verführerisch mit einem Hauch kühl erfrischendem Minzmenthol.

„Unbedingt probieren, ein a-ha Erlebnis!“

(Philipp Braun, Rezension in den Oberösterreichischen Nachrichten vom 17. Mai 2015)


http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/blogs/slowfood/Neuauflage-eines-Kochbuchklassikers;art157086,1804093