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Kurzbeschreibung

[Entdeckt und mit großen und kleinen Näherungs-Schritten versehen von seinem Sohn Klaus Peter Dencker.]


Eine Art Mini-Wörterbuch der deutschen Sprache mit allerlei Deutungen. Der Sinn dieser Deutungen ist zunächst rätselhaft (vielleicht für Rätsel gedacht), dann aber auch verblüffend und einfach zu verstehen: – denn wer will schon bestreiten, dass „Ahorn“ ein „Blasinstrument mit nur einem Ton“ oder „Autogramm“ eine „KFZ-Gewichtseinheit“ ist.


Friedrich Dencker (1910–1991) war Beamter des gehobenen Dienstes in der Oberfinanzdirektion der Freien und Hansestadt Hamburg. Ein gütiger, hilfsbereiter, gewissenhafter und zugleich vollkommen anspruchsloser Familienvater, der sich am wohlsten fühlte, wenn er zurückgezogen in seinem Arbeitszimmer stundenlang Orientierungs- und Ordnungsprinzipen in seiner umfangreichen Briefmarkensammlung nachspüren konnte oder umständliche Ahnenforschung betrieb.
Nach seinem Tod fand ich in der hintersten Ecke seiner Schreibtischschublade ein kleines Päckchen postkartengroßer Karteikarten, beidseitig eng beschrieben und alphabetisch geordnet. Eine Art Mini-Wörterbuch der deutschen Sprache mit allerlei Deutungen. Der Sinn dieser Deutungen ist zunächst rätselhaft (vielleicht für Rätsel gedacht), dann aber auch verblüffend und einfach zu verstehen: – denn wer will schon bestreiten, dass „Ahorn“ ein „Blasinstrument mit nur einem Ton“ oder „Autogramm“ eine „Kfz-Gewichtseinheit“ ist.
Ich habe für dieses Bändchen eine kleine Auswahl zusammengestellt und diese verbunden mit kleinen und großen Näherungs-Schritten, die verschiedene Perioden einer Lebengeschichte darstellen könnten. Als Sequenz mit dem Titel „Kleine & Große Schritte. Eine Lebensgeschichte“ entstand sie 2010 – hervorgegangen aus einer kleineren Sequenz „Kleine Schritte“ von 1981. Das Original besitzt mein Sohn, also der Enkel von Friedrich Dencker, der sie zu seiner Hochzeit und vor allem wegen einer langen bilderlosen Flurwand erbat. So weist die Sequenz nun auch im doppelten Sinne – und natürlich ganz allgemein – auf Sohn-Vater-Sohn-Beziehungen …

(Klaus Peter Dencker im Nachwort)