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Veranstaltungen

Marga Persson. eine andere fortsetzung

So 08. Mär 2015 um 17:00 bis Di 07. Apr 2015 um 17:00


Ort:

Künsterlhaus, Erdgeschoß
Karlsplatz 5
1010 Wien
01 587 9663

Kurzbeschreibung

Malerei, Zeichnen und Weben sind drei gleichwertige Medien für die Künstlerin, die sich in ihrer Arbeit früh der informellen Malerei näherte, aber immer der textilen Gestaltung verpflichtet blieb.
Denn für sie ist das einfache Prinzip der zwei gekreuzten Fäden so elementar, dass sie zuletzt in ihre Zeichnung dieses Prinzip in Serie nachvollzieht und damit rein visuelles Gewebe dem Stofflichen aus Wolle, Leinen und Papier zur Seite stellt. Diese Konzentration auf den Prozess und Verlauf des Webens führt zu einer neuen Wahrnehmung von Zeit und ihrem Maß von Ordnung und Experiment.
... Weben und Zeichnen sind zu Akten der Selbsterfahrung geworden.
(Dr. Johannes Jetschgo, Treffpunkt Kunst im ORF 2012)

Buchpräsentation am 19. März 2015, 19:30 Uhr

Der Zeit entlang
Arbeiten 1987-2007
28 x 24, Hardcover, zahl. farb. Abb., 141 Seiten, deutsch - schwedisch, Euro 28,-, ISBN: 978-3-99028-422-3
Künstlerische Arbeit aus einer bestimmten Zeit zusammenzufassen und in Buchform zu präsentieren, kann mehr sein als nur eine Rückschau; es kann ein Nachspüren von in die Arbeit eingeflossener Zeit, von Deutungen und Zusammenhängen, von Dingen und Geschehnissen sein und auch ein Versuch, den Blick auf sich selbst aus einer größeren Distanz zu richten - auf das eigene Schaffen, die künstlerische Position, die Entwicklung ...
Im vorliegenden Buch bezieht sich die Betrachtung auf den Zeitraum 1987-2007, in dem die längste Zeit die künstlerische Arbeit im Atelier von der universitären Lehrtätigkeit überlagert war. Die Frage was in dieser Zeit entstanden ist, mit welchen persönlichen Zeitbezügen und Hintergründen, war Ausgangspunkt für das Projekt.

Eine andere Fortsetzung
Zeichnungen 2007-2011
32 x 24 cm, Hardcover, vierfärbig, 240 Seiten, deutsch - schwedisch, Euro 34,-, ISBN: 978-3-99028-423-0
Das Zeichnen mit Pinsel und Tusche wurde zu einem täglichen Ritual, ein Experimentierfeld für dicke, dünne Linien, sich auflösende und sich fast zur Fläche verwandelnden Strukturen auf Papier, teilweise auch auf Leinwand. Es sind Tageszeichnungen von persönlich erlebter Zeit und so, wie auch die Langsamkeit des Arbeitsprozesses, eine folgerichtige Fortsetzung und Erweiterung der künstlerischen Arbeit am Webstuhl.

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