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Eisenberger Fabrik in Gmünd

Die Fabrik in der Litschauerstraße in Gmünd gilt als einer der ersten und wohl einer der letzten noch erhaltenen frühen Stahlbetonbauten Niederösterreichs.
Das Gebäude beeindruckt durch seine besondere Architektur: hohe, dreischiffartige Hallen mit einer Stahlbetonträgerkonstruktion in den drei Stockwerken und dem kirchturmartigen Wasserturm mit Stiegenhaus und Materiallift. Der 1924 vom Wiener Seidenwarenfabrikanten Samuel Eisenberger errichtete Stahlbetonbau mit Wasserturm befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Grenzübergang.




Um 1930 standen hier 300 Seiden- und Baumwollwebstühle in Betrieb, beschäftigt waren 150 Personen. Nach dem Ankauf durch die Firma Baumann zuerst für die Dekorstoffweberei, dann als Teppichweberei genutzt, wurde die Produktion in dem nach wie vor ansehnlichen Bau 1992 eingestellt.



Die Fabrik als Betriebsstätte für Jugendkultur, Ausstellungen, Konzerte, Seminare, Theater, Film, Tagungen, Gewerbemessen, Großveranstaltungen, Filmfestivals, Workshops in Skulptur, Theater, Tanz, Malerei, Photographie, Video, Musik, Perkussion, Kinderzirkus, Übungsräume und Ateliers für Schauspieler, Musiker und Künstler.




Ein regionales und unabhängiges Kulturzentrum, offen für sämtliche Ausdrucksformen zeitgenössischer Kunst.
Die Fabrik könnte besonderen Wert auf die Schöpfung und Produktion moderner und zeitgenössischer Kunst legen. Durch die regelmäßige Zusammenarbeit (Austausch und Coproduktionen) mit regionalen und europäischen Kulturträgern könnte Aktualität, Qualität und Kontinuität der Programme gewährleistet werden.
Generell könnte die FABRIK mit ihrem Angebot zur kulturellen und künstlerischen Entwicklung der Region beitragen, und den Jugendlichen die Freude am künstlerischen Schaffen vermitteln.
Die Fabrik sollte in erster Linie ein Ort der Toleranz und des sozialen Austauschs sein. Das kulturelle und soziale Angebot der Fabrik könnte den Besuchern den Zugang zum Anderssein und zur Verschiedenheit von Sprache, Nationalität und Kultur erleichtern; den Respekt und die Anerkennung des Anderen, des Besonderen, des Ungewohnten ermöglichen. In diesem Sinne könnte die Fabrik für alle sozialen Schichten nicht nur durch die architektonische Gegebenheit eine dauernde Tribüne für ihre Anliegen sein.





Gegebenheiten:

Fabriksgelände mit Gelände Böhmzeil ca. 8.000 qm

Altes Fabriksgebäude, 3 Ebenen mit je ca. 1.000 qm

Neues Fabriksgebäude, 3 Ebenen mit je ca. 500 qm

Parkflächen ca. 5.000 qm

eventuell 2 Zufahrten

Zufahrt mit Schmalspurbahn