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Kurzbeschreibung

„Unten an der Küste gewinne ich Land. Ich habe einen Deich angelegt. Dauernd versuche ich durch Anhäufungen, Umschichtungen und Verlegungen dem Meer Land abzunehmen. Klei eignet sich bestens dafür. Den klebrigen Rest der Ebbe in die Schubkarre schaufeln und heran karren. Ich erweitere den Deich um sechs, sieben Quadratmeter, indem ich ihn absteche und drei Meter weiter schaufle und wieder aufschichte. Das Dammniveau erhöhe ich um mindestens zehn Zentimeter, zur Vorsicht. Die Bilder von kalbenden Gletschern in der Antarktis vor Augen.“


Stimmen zum Buch:

„Klei“ war für mich irgendwie wie wenn man durch eine Art Geisterbahn fährt – manchmal sieht man nix, dann erkennt man etwas wieder, dann bekommt man plötzlich eine Breitseite von rechts und links und landet mit weit geöffneten Sinnen im nächsten Abteil.
Barbara Fink