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Kurzbeschreibung

[Red.: Carl Aigner, Claudia Wagner-Wallner]


Malerei ist in einem drinnen wie ein Virus, der eines Tages ausbricht. Es hat mich zum Malen gedrängt, eine Art Besessenheit, die bei mir schon früh entstanden ist. Ich habe nie daran gedacht, von ihr einmal leben zu können, ich wollte immer nur malen. Ich bin immer noch der Meinung, dass man Maler nicht werden kann, sondern dass man es ist, unabdingbar.

(Karl Korab)


Anlässlich des 80. Geburtstages von Karl Korab wird erstmals mit der vorliegenden Publikation nicht nur ein Gesamtüberblick über seine Malerei und Collagemalerei seit Mitte der 1950er Jahre gegeben, sondern auch ein Werkverzeichnis für die Jahre 1955 bis 2017 vorgelegt. Damit wird ein Künstler gewürdigt, der auch international insbesondere in den 1970er und 1980er Jahren zu den erfolgreichsten österreichischen Künstlern seiner Generation zählt. Angesichts dessen mag es verwundern, dass bisher nur wenige, auf bestimmte Zeitphasen fokussierte Überblickkataloge erschienen sind und erst jetzt eine Gesamtschau bewerkstelligt wurde. Dafür gibt es verschiedene Gründe, die mit seinem speziellen, äußerst erfolgreichen Werdegang am Kunstmarkt ebenso zusammenhängen wie mit seiner zurückhaltenden Art, die von Wegbegleitern immer wieder betont wird, oder mit seinem sukzessiven, sehr stark privat motivierten und letztlich definitiven Rückzug auf das Land nahe Eggenburg im Waldviertel Ende der 1980er Jahre, der seine weitgehende Abkoppelung vom Urbanen bedingte. Einen nicht unwesentlichen Faktor bildet die künstlerische Zu- und Einschreibung zum Phantastischen Realismus, insbesondere der Wiener Prägung, die bis heute hartnäckig prolongiert wird.

[…]

(Carl Aigner)