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Kurzbeschreibung

In der Familie wurde und wird nie über sie gesprochen, es gibt keine Geschichten über sie, worauf die Enkelin ihre Recherchen stützen könnte. Nicht nur Theklas Sohn, der Vater der Erzählerin, antwortet seltsam einsilbig auf die Fragen, die sie ihm stellt. Auch die Leute aus dem Dorf, in dem sie lebte, scheinen sich nicht zu erinnern. Oder weigern sie sich, Erinnerungen heraufzubeschwören? Es ist, als hätte Thekla nie existiert.

Warum reicht das Schweigen der Vergangenheit weit über die Gegenwart hinaus? Warum soll Unaussprechliches für immer unaussprechlich und mit der Verstorbenen begraben bleiben?