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Kurzbeschreibung

Drei Strophen eines Matrosenlieds und eine unvollständige Strophe eines Verlaine-Gedichts sind alles, was vom Gedächtnis meines Vaters übrig geblieben ist. Vers für Vers versuche ich herauszufinden, was es mit diesem Lied und dem Gedicht und dem Leben meines Vaters auf sich haben könnte. Wechselweise führen die Zeilen in die verlorene Jugendzeit eines unfreiwilligen Kämpfers gegen die Partisanen, in meine eigene Jugendzeit in den 1960er und 70er Jahren im milden Westen Österreichs oder in den gegenwärtigen Alltag mit einem dementen Elternteil.

– Ich habe mir mein Alter anders vorgestellt, sagt meine Mutter.

– Dein Alter sich auch, würde mein Vater darauf antworten, könnte er wie früher noch Wortspiele machen.