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Kurzbeschreibung

Ein Wald, der die Farbe der Gefühle annimmt? In diesem Märchen geht das.


Es war einmal ein tiefer dunkler Wald. Darin lebten viele Tiere und auch einige Menschen. Am meisten aber brachte er Pflanzen hervor. Bäume, riesengroß, die ein grünes Dach bildeten, dass der Himmel an vielen Stellen gar nicht zu sehen war. Buschwerk aller Arten, mit großen Blättern und kleinen zitternden Blättern, darin der Wind säuselte oder pfiff.

Wenn ein Hase vorbeihüpfte, dann raschelte es, und manch einer, der entlang des schmalen Weges ging, der oft auch kaum noch erkennbar war, fasste einen Schrecken aus. Denn über allem und in allem herrschte eine große Stille. Die Schritte eines Holzarbeiters oder Beerensammlers oder Pilzesuchers waren auf dem sanften Moos dazwischen ja auch nicht zu vernehmen. Nur wenn ein Jäger kam, brach da ein Holz, kollerte dort ein Stein, weil sich ein Reh auf der Flucht befand oder eben der Hase von vorhin.