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Kurzbeschreibung

Mit Texten von Lucas Gehrmann, Martin Pollack, Elisabeth von Samsonow und Elsbeth Wallnöfer.


Der „Wilde Mann“ ist eine bekannte archetypische Figur, die sich als Kontante in nahezu allen Kulturen wiederfindet. Als mythisches Wesen lässt er die archaische Kraft der Natur, die tiefe Verbindung mit ihr sowie deren Überwindung durch den kulturalisierten Menschen sichtbar werden. RESANITA erlauben sich in ihrem aktuellen Projekt anhand freier, fiktiver „Rekonstruktionen“, diesen männlichen Archetypus zur „Wilden Frau“ werden zu lassen und machen sie zu einer gleichwertigen, starken anthropomorphen Gestalt.

Das Projekt ist eine künstlerische Recherche im zentraleuropäischen Raum und kann als feministische Intervention und Reaktion auf Charles Frégers Fotoserie „Wilder Mann“, speziell auf die Figur des „Grünen“, einer tradierten mythologischen Figur aus Pflanzenmaterial, gelesen werden.