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Kurzbeschreibung

„Mit jedem Buch schrieb ich in mich hinein, um mich dann mit einer Erzählung frei zu schreiben.“


Rezensionen
Georg Larcher: Von Frau Hitt und anderen

Die Innsbrucker Autorin Angela Jusitzka rettet die Ehre der Frau Hitt […]

Wer kennt sie nicht, die Sage von "Frau Hitt", die hoch über Innsbruck thront? Und was tun da Drachen, Riesen Haymon und Thyrsus am Seefelder Plateau oder im Tal? Die Innsbruckerin Angela Jursitzka packte mehrere Sagen und viele weitere Erzählungen in ihr neues Buch "Die Ehre der Frau Hitt". […]

Ihre Kurzgeschichten verknüpft Angela mit eigenen Erlebnissen, mit guten und bösen Erinnerungen und mit aktuellen Geschehnissen und gesellschaftlichen Taten und Untaten. So auch die sehr kurze Geschichte eines kleinen Mädchens, das sich an den Peinigern rächt, die ihre Schulfreundin missbraucht haben. Eine tiefgründige Erzählung, mit der Jursitzka sicher einige ZuhörerInnen schockiert, Rachegelüste befriedigt oder nachdenklich zurücklassen wird. […]

Erst mit 50 begonnen …

Angela Jursitzka, geboren am 25.10.1938 in böhmisch Leipa, flüchtete 1946 aus der Tschechoslowakei und landete in Wattens. Heute lebt Jursitzka mit ihrem Mann in Innsbruck, haben drei Kinder und einige Enkel. Mit dem Schreiben begann Jursitzka erst mit 50 Jahren. "Ich habe das letzte Jahrhundert angefangen, Geschichten aufzuschreiben, dazwischen sind noch andere Bücher (z.B. "Alle Kriege wieder", Anm. d.Red.) entstanden." Übrigens: Der 2013 verstorbene Bischof Reinhold Stecher hat Jursitzkas "Frau Hitt"-Version gelesen und in einem persönlichen Brief an Jusitzka ihren Mut zum Fabulieren gelobt und sich bedankt.

(Georg Larcher, Rezension in: Bezirksblätter Telfs, 14.9.2016)


http://www.meinbezirk.at/telfs/freizeit/von-frau-hitt-und-anderen-d1854326.html