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Kurzbeschreibung

Er ist der größte Duathlon Österreichs und für internationale und nationale Topathlet/innen genauso von Interesse wie für Amateur/innen. Die Rede ist vom „Powerman Austria“ in den oberösterreichischen Voralpen mit den Austragungsorten Weyer, Großraming, Gaflenz und Maria Neustift. Hunderte ehrenamtliche Helfer/innen lassen diese Veranstaltung jedes Jahr wieder zu einem außergewöhnlichen Sportereignis werden. Zahlreiche Fotograf/innen haben das langjährige Bewerbsgeschehen dokumentiert.

Konrad Neubauer liefert in seinen fotografischen Statements nicht nur vertraute, sondern auch ungewohnte Positionen und Perspektiven. Interviewbeiträge vieler sportlich und organisatorisch Mitwirkender, von Maria Barbara Neubauer moderiert, zeugen von deren Selbstverständnis, das von Kooperation und Solidarität geprägt ist.


Rezensionen
Andreas Kössl: Sportliche Eindrücke

Mit „Wechselzone. Powerman Austria“ gelingt Konrad Kurt und Maria Barbara Neubauer ein wesentlicher Beitrag zur regionalen Sport-, Sozial- und Kulturgeschichte.

Am Sonntag, 24. Juli, erfolgt am Weyrer Marktplatz wieder der Startschuss für den Powerman. Für die Profis gilt es bei Österreichs größtem Duathlonbewerb eine Zehn-Kilometer-Laufstrecke, eine 60-Kilometer-Radstrecke und nochmals die Zehn-Kilometer-Laufstrecke zu bewältigen. Auf Hobbysportler wartet die halbe Distanz bzw. gibt es die Möglichkeit, beide Distanzen als Staffel zu absolvieren.

Für die Jüngeren erfolgt der Start bereits am Samstag beim Powerkids-Cross-Duathlon in Großraming. Organisiert wird der Powerman wieder von der SIG Harreither. An die 500 Ehrenamtliche sind an diesem Wochenende in den Gemeinden Weyer, Gaflenz, Großraming und Reichraming im Einsatz.

Da am 24. Juli der 20. Powerman bevorsteht, gibt es heuer auch Grund zu feiern. Zum Jubiläum kann man mit einer Buchveröffentlichung aufwarten. „Wechselzone. Powerman Austria“ nennt sich der Bildband von Maria Barbara und Konrad Kurt Neubauer, der die Geschichte des Duathlons in Weyer fotografisch und anhand von Interviews nachzeichnet und im Verlag Bibliothek der Provinz erschienen ist.

„Wechselzone“ ist bereits das zweite Buch, für das das Ehepaar gemeinsam verantwortlich zeichnet. Bereits im Jahr 1999 erschien „Vom langen Weg des Holzes – Geschichten aus dem Leben des Michael Wartecker“, welches die Erzählungen des 1908 geborenen Holzfällers Michael Wartecker aus dem Hintergebirge kombiniert mit zahlreichen Fotografien aus dieser Zeit festhält.

Ästhetisches Interesse als Ausgangspunkt

Ausgangspunkt für das nun erschienene zweite Werk war die Idee des Fotografen Konrad Kurt Neubauer, die Laufbewegungen der Powerman-Teilnehmer fotografisch festzuhalten, um zu schauen, ob sich dabei Unterschiede zwischen Profi- und Hobbyathleten auftun.

2009 setzte er dieses Vorhaben in die Tat um, indem er entlang der Powerman-Strecke eine weiße Leinwand spannte und die Läufer vor diesem Hintergrund beim Vorbeilaufen fotografierte. „Mein Interesse galt ursprünglich der Laufästhetik und wie sich die Anstrengung äußerlich zeigt“, sagt Neubauer. „Das Ergebnis der Studie war: Es gibt in der Laufästhetik keinen Unterschied zwischen Spitzen- und Amateursportlern.“

Obwohl er mit dem Lauf- und dem Radsport eigentlich wenig am Hut hat, kam der Fotograf beim Powerman auf den Geschmack. Jedes Jahr pickte er sich einen anderen Aspekt des Bewerbs heraus, um diesen fotografisch festzuhalten. So fotografierte er etwa vom Kirchturm aus die Reaktionen der Läufer nach dem Überschreiten der Ziellinie, oder machte Porträts von Radfahrern und Läufern am jeweils selben Punkt der Strecke.

Sozialer Aspekt im Vordergrund

Diese Fotoserien finden sich nun in „Wechselzone. Powerman Austria“ wieder. Ergänzt werden sie durch Interviews, die Maria Barbara Neubauer mit den drei Gründervätern des Powerman Hugo Mayer, Günther Hönickl und Johann Stockenreitner sowie rund 50 weiteren Personen geführt hat. Auf diese Art und Weise wird die Geschichte der Sportveranstaltung im Grenzgebiet zwischen Ober- und Niederösterreich nachgezeichnet – von den kleinen Anfängen über die Höhepunkte im Jahr 2002 mit der Austragung der Europameisterschaft und im Jahr 2014 mit der Weltmeisterschaft im Duathlon bis in die Gegenwart.

Bei den Interviews stand für Maria Barbara Neubauer der soziale Aspekt der Veranstaltung im Vordergrund. „Der Powerman zeigt, was mit einem guten Netzwerk möglich ist. An die 500 Ehrenamtlichen sind hier bei der Veranstaltung im Einsatz – ein beachtliches Zusammenspiel von Teamwork und Solidarität.“

[…]

(Andreas Kössl, Rezension in: Niederösterreichische Nachrichten, 22. Juli 2016)


http://www.noen.at/ybbstal/weyer-sportliche-eindruecke/18.410.467

Marlene Stolz: Wo Läufer und Radfahrer ganz bewegt stillstehen

Das Ehepaar Neubauer hat den Weyerer "Powerman"-Duathlon in Wort und Bild festgehalten.

Zum zwanzigsten Mal ging der Powerman dieses Jahr über die Bühne. Pünktlich zum runden Jubiläum des größten Duathlons Österreichs wurde das Buch "Wechselzone Powerman Austria" veröffentlicht. Das von Konrad Neubauer erarbeitete Werk zeigt Einblicke in die Welt der Organisatoren, Helfer und Teilnehmer sowie alles rund um die Sportveranstaltung.

Wenig Text, viel Bild

Durch seine Ambitionen als Fotograf hat es Konrad "Kurt" Neubauer ganz nach dem Motto "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" geschafft, mit nur wenig Text viel Inhalt zu vermitteln. Rund 2000 Fotos sind in das Werk eingebettet. Neubauers Frau Maria Barbara hat eine Reihe von Interviews zum Buch beigesteuert. Dadurch werden individuelle Einblicke ermöglicht, ebenso eine intimere Einsicht in das Großereignis.

[…]

(Marlene Stolz, Rezension in: Oberösterreichische Nachrichten, 8. August 2016)


http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/Wo-Laeufer-und-Radfahrer-ganz-bewegt-stillstehen;art68,2310566