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Kurzbeschreibung

Josef Fürpaß. Mit Texten von Mathias Grilj & Selma Starck


Der Hand zusehen und staunen, was sie gerade mit dem Bleistift macht auf dem Papier. Es ist jedenfalls etwas anderes als jene Wirklichkeit, die da vorn vor dem Auge liegt, offensichtlich, augenscheinlich und vergleichbar mit dem Vis-a-vis auf dem Blatt.

Die Blicke gehen dahin und dorthin, sie springen im Staunen und verunsichern das Schauen. Es wird ja immer etwas Anderes werden, sogar im Gleichen. Oder holt die Hand etwas aus irgendeinem Dahinter hervor, aus einem Ich, von dem man selber nichts gewusst hat? Oder aus einem bislang unbekannten Gegenüber – mag das eine Landschaft sein, eine Szenerie am Bahnhof oder im Cafe, ein Gesicht. Was für ein Gesicht?

Oder etwas aus der Erinnerung vielleicht, aus einer Beschwörung voller Sehnsucht – und wenn dem so sei, was wird da überhaupt beschworen, hier, auf dem Papier? …

(Mathias Grilj)