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Kurzbeschreibung

Franz Graf. [Photographie: Gerhard Trumler …]


Die hier versammelten 20 kleinen Märchen sind keine Anleitung, sie sind Bausteine. Bausteine, die der Leser/die Leserin der eigenen Persönlichkeit hinzufügen kann, die vielleicht ein neues Licht auf Begebenheiten werfen, die Vergessenes wieder ins Bewusstsein zurückholen. Sie sollen helfen, von innen heraus auf das Außen zuzugehen und nicht Spielball der Umwelt sein.

(Barbara Fink)



Ein Sternenmärchen

Weil der Schöpfer es so eingerichtet hat, dass es keine zwei Menschen gibt, die einander gleich sind, so gibt es auch keine zwei gleichen Sterne.

Anders aber ist die Ordnung zwischen den Menschen und den Sternen. Um das Gleichgewicht der Erde im All aufrecht zu erhalten, gibt es für jeden Menschen einen völlig wesensgleichen Stern am Himmelsgewölbe. Und aus den gleichen unerforschlichen Beweggründen, wie die Menschen dem Glück nachjagen, sucht jeder Stern den Menschen, der ihm zugehört, um für ihn zu leuchten. Nach der strengen Schöpfungsordnung aber aber kann nur ein ganz besonderes Signal eines Menschen die Unendlichkeit des Sternenhimmels erreichen: er muss in Selbstbetrachtungen wiederkehrend Einschau halten und über sein Wirken deutlich machen, was in ihm leuchtet.

So kreisen die Sterne Jahr für Jahr und suchen. Und der strahlendste Stern sucht den Menschen mit dem strahlendsten Wesen. Und wer an diese Gedanken am innigsten glaubt, wird eine Kraft in seinem Herzen erlangen, so stark wie das Licht des Mondes. Und der hellste Stern wird ihn finden und leiten das ganze Jahr!



Rezensionen
Markus Lohninger: Baumeister wurde Buch-Autor

Franz Graf: Aus Weihnachtstexten zu großen Fragen des Lebens wurde ein Buch.

Wenn sich ein erfolgreicher Chef von mehr als tausend Mitarbeitern Fragen über Zeit, Sinn, Glück oder die Stille widmet dann tut er das nicht zwingend zum Zweck des noch größeren Höhenflugs seines Betriebes: 20 Jahre lang hat Baumeister Franz Graf regelmäßig vor der stillsten Zeit des Jahres denkwürdige Erlebnisse, Beobachtungen und sehr persönliche Gedanken in Märchen verpackt und, durch den Fotografen Gerhard Trumler passend zum Thema bebildert, in Weihnachtsschreiben versandt.

Ein „Buch des Lebens“

Fast zwei Jahre nach der letzten gestalteten Karte und dem Ausscheiden aus der operativen Führung des von ihm zum Top-Unternehmen geformten Baukonzerns Leyrer+Graf fasste der 84-jährige Gmünder seine Botschaften für Wegbegleiter zum Buch „Sternenmärchen“ zusammen, das nun im Verlag „Bibliothek der Provinz“ erschienen ist.

Für Verleger Richard Pils ist die in Jahrzehnten entstandene Essay-Sammlung ein „Buch des Lebens“: „Die eine Frau hat man auch nicht gesucht. Man begegnet jemandem, und plötzlich ist man 60 Jahre beisammen.“ Sternenmärchen sei eine Biografie von elementaren Gedanken.

Gedanken gegen die Schnelllebigkeit

Mit deren Ausformulierung hatte Franz Graf 20 Jahre lang zur Selbstbesinnung, zur Entschleunigung, zum Finden der inneren Ruhe als Kontrast zu einer hektischer, schnelllebiger, oberflächlicher werdenden Welt anregen wollen. Er schrieb wohl nicht nur für Andere, sondern auch für sich selbst. Franz Graf: „Ich wollte mir auch Gedanken machen über etwas Anderes als das tägliche Muss. Inklusive Lehre stand ich 67 Jahre im Berufsleben, das geprägt war von erfüllender Arbeit. Aber oft war sie sehr viel, es blieb wenig Zeit.“

Einen Essay widmet er auch damit verbundenen Aspekten. Wie er das tut, das beeindruckt den erfahrenen Verleger Pils. „Alleine die abschließende Feststellung ‚Es ist Zeit!‘ ist fast mahnend – es ist Aussage und Aufforderung zugleich.“

(Markus Lohninger, Rezension in: Niederösterreichische Nachrichten, 15.9.2015)


http://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/gmuend/Baumeister-wurde-Buch-Autor;art2511,668611

Eduard Reininger: Persönliche Gedanken

[…]

Das Buch ist kein Roman, kein Kitsch und keine Beweihräucherung, vielmehr einfühlsame Botschaft unserer Beziehungskultur, sanftes Reflektieren von Gedanken und Sehnsüchten, auch ein Spiegel der stillsten Zeit des Jahres und eine Biografie mit elementaren Gedanken.

Zwanzig Jahre hat Graf regelmäßig in der Vorweihnachtszeit Erlebnisse, Beobachtungen, Eindrücke und persönliche Gedanken in Märchen und Kurzgeschichten verpackt. Erschienen ist das Werk im Verlag „Bibliothek der Provinz“. Für Verleger Richard Pils ist die in Jahrzehnten entstandene Essay-Sammlung ein „Buch des Lebens“.

20 kleine Bausteine für das Leben …

Die in diesem Büchlein gesammelten 20 kleinen Märchen sind Bausteine, die der Leser der eigenen Persönlichkeit hinzufügen kann, die vielleicht ein neues Licht auf Begebenheiten werfen und die Vergessenes wieder ins Bewusstsein zurückholen. Der Autor schreibt wohl nicht nur für Andere, sondern auch für sich selbst.

Franz Graf: „Ich wollte mir auch Gedanken machen über etwas Anderes als das tägliche Muss. Inklusive Lehre stand ich 67 Jahre im Berufsleben, das geprägt war von erfüllender Arbeit. Aber oft nahm diese Arbeit sehr viel Zeit in Anspruch, davon blieb wenig für Persönliches.“

[…]

(Eduard Reininger, Rezension in: Niederösterreichische Nachrichten, [Stadt Horn], [Woche 50/2016])