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Kurzbeschreibung

Die beiden Eisenstädter Brigitte Krizsanits und Manfred Horvath haben sich auf dem Weg gemacht, um ihre Heimatstadt neu zu entdecken. Sie zeichnen ein Bild der Landeshauptstadt, die sich vor allem im 20. Jahrhundert rasant verändert hat.

Das Buch vereint Geschichte und Geschichten aus teils persönlicher Perspektive, versehen aber auch mit Stimmen von Menschen, die die Stadt schon viel länger kennen. Ihren Erlebnissen wird besonderer Raum geschenkt, denn sie beschreiben, lebendiger als jedes Geschichtsbuch, die Veränderung der Stadt von einer Bürgerstadt, wie sie es bis zum Ende der Donaumonarchie war, hin zur modernen Stadt, wie sie es heute ist.

Die Wege des Buches führen quer durch die Stadt, ihre Gärten, Kirchen, Keller. Sie führen aber auch hinaus in den Wald und in die Ebene. So entsteht ein neues Bild von Eisenstadt, dessen Liebreiz sich auch im Detail zeigt.


Rezensionen
Susanne Eiweck: Gänzlich neue Seiten einer Stadt

Ein neuer Bildband von Brigitte Krizsanits und Manfred Horvath über die Landeshauptstadt.

Das Jubiläumsjahr "90 Jahre Landeshauptstadt Eisenstadt" ist der ideale Anlass für einen neuen Bildband. Zwei Einheimische, Brigitte Krizsanits und Manfred Horvath, haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt und ein Buch gestaltet – mit beeindruckenden Fotos und stimmungsvollen Texten: "Eisenstadt." Die Landeshauptstadt in Wort und Bild.

Sowohl Krizsanits als auch Horvath sind in Eisenstadt geboren und aufgewachsen. Die Stadt ist ihnen also sehr vertraut. "Und doch haben wir auch Neues entdeckt, indem wir unseren Blick auf Details gelenkt oder uns auf eine Reise in die Geschichte eingelassen haben", erklärt Krizsanits.

Zeitzeugen am Wort
Zu Wort kommen auch sechs Zeitzeugen, die erzählen, wie sich die Stadt in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. "Das war für mich total überraschend, was sich in diesen 90 Jahren getan hat, wahrscheinlich mehr als in den hundert Jahren vorher. Die Entwicklung von Eisenstadt ist explodiert – von einer landwirtschaftlich geprägten Kleinstadt zu einer stark wachsenden Beamten- und Schulstadt", berichtet Krizsanits, die mehr als zehn Jahre in der Erwachsenenbildung tätig war und seit 2010 freie Journalistin ist.

Fotograf Manfred Horvath liefert für den 240 Seiten starken Bildband spannende und überraschende Ansichten von Eisenstadt: "Es ist eine große Herausforderung, seine Heimatstadt zu fotografieren, wo vieles doch bekannt ist und das Besondere alltäglich scheint." Horvath, der für die NZZ oder den Spiegel genauso fotografiert wie für die KURIER-Freizeit, ist bekannt dafür, Besonderes wie Alltägliches stimmungsvoll (meist im Abendlicht) mit der Kamera einzufangen.

Nach dem Bildband "Das Leithagebirge" (erschienen 2012) ist das Eisenstadt-Buch bereits die zweite Gemeinschaftsproduktion von Krizsanits und Horvath.

(Susanne Eiweck, Rezension im: Kurier, 24.3.2015)


http://kurier.at/chronik/burgenland/gaenzlich-neue-seiten-einer-stadt/121.197.567