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Kurzbeschreibung

Blöd


Da Herr Kurz trifft de Frau Lang,


na ja, was soll ma soagn,


lang woarn de zwei net zam.


Der Herr Kurz trifft die Frau Lang,


er lernt sie schätzen näher, kennen,


macht se was aus und ladt sie ein,


sagt Kurz, mein Name,


bin ich angebunden nie.


Na dann, meint die Frau Lang,


ich komm ja von der anderen Seitn,


langsam gehen mirs an, nur net z‘schnell


nur net mit Gwalt.


Das war dem Kurz zu lang,


sagt er, so geht das nicht,


so kommen nie wir nicht zsam.


So nicht.


Acht Joahr später, dem Kurz,


langweilig wie ihm ist, überlegt er,


fallt ihm ein, da war doch mal


sein Gegenteil, allein, was gäb er drum,


wenn er sie wiederfinden tät, de Lang.


Und auch der selbst zur gleichen Zeit,


so wies da Teufel will,


fällt ein der Kurz, ja lang ists her,


sechzehn Joahr bestimmt,


ob wohl aus ihm geworden is?


Was gäb sie drum, es zu erfahrn.


Allein der Kurz lebt in Würzburg mittlerweil,


während de Lang nach Langenlois gezogn is.


Er hat geheiratet sich eine Marianne,


sie ist verfallen einem Heinz,


das scheints ist Schicksal. Jedem seins.


So treffen sie sich nie.


Zeug


Da Gigerl, da Gogerl,


den Herbert sein Hund,


de hätn, i was net,


vor ollem oaba ans,


weils wissen, wias geht.


I kenn wem, der kennt wen,


der selber wen kennt,


und der soil, so sogt man,


selber es gsegn hobn,


fost ganz allan:


In Gigerl, in Gogerl,


in Herbert sein Hund,


wias tuan ham, i was net,


hauptsächlichst ans,


weils wissen, wias geht.