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Kurzbeschreibung

[Red.: Martin Hochleitner …]
Mit Beiträgen von Martin Hochleitner, Volker Probst, Helga Thieme, Susanne Rolinek und Gabriele Stöger-Spevak


Über 70 Jahre nach dem Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland, in dem Linz als »Jugendstadt des Führers« einen besonderen Stellenwert hätte erlangen sollen, berührt dieses Buch über »Politische Skulptur« einen Problemzusammenhang, an dessen Bewusstsein Linz als europäische Kulturhauptstadt in spezieller Weise gemessen werden wird. Dabei geht es um die Perspektive, die Linz im Umgang mit seiner eigenen Geschichte auf das Verhältnis von Kunst und Politik entwickelt.

Barlach, Kasper, Thorak und Wotruba positionieren sich völlig unterschiedlich zu diesen Problemfeldern. Ihre einzige Verbindung liegt in ihrer Fixierung der Menschendarstellung. Gerade im Zusammenwirken mit einer kritischen Rezeptionsgeschichte vermittelt das Gesamtprojekt eine Haltung, die verantwortungsvoll an einer europäischen Identität – vor allem auch am Geschichtsbild Europas – mitarbeiten möchte.