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Kurzbeschreibung

Mama wünscht sich was.
Sie möchte so gerne einen Garten für ihre Kinder.
Sie denkt, Mika und Lola brauchen Grashalme zwischen den Zehen und sollten nach Gras riechen, wenn sie abends schlafen gehen.
So wie sie, als sie klein war.


Rezensionen
Alexandra Millner:

Mama wünscht sich einen Garten, einen wie in ihrer Kindheit. Sie wünscht ihn sich für ihre beiden Töchter, damit sie ebenso Spaß an der Natur haben können wie sie damals. Liebevoll und mit ­verführerischer Leichtigkeit beschreibt die bildende Künstlerin Sabina Hörtner in Wort und Bild, mit welcher Sorgfalt die Eltern einen Garten anlegen und mit welcher Enttäuschung sie feststellen, dass ihn die Kinder nicht genießen können. Die Ratlosigkeit der ­Eltern wird von der Initiative der Kinder abgelöst: Die Mädchen wollen selbst Hand anlegen! So einfach kann es gehen, und aus einem gescheiterten Eltern- wird doch noch ein gelungenes Familienprojekt.

Die Besonderheit dieses Buchs liegt nicht nur in den wunderbaren Zeichnungen, die reduziert und erzählerisch zugleich sind, sondern auch in der Sprache. Sie ist klar und genau, hält die Sinneseindrücke im Garten fest und animiert durch Aufzählungen zum Weiterformulieren. Es ist ein Buch zum Weiterfantasieren und Mittun, das mit seiner humorvollen Art Kinder wie Eltern begeistert. Wenn man das Buch (vor-)liest, hat man tatsächlich das Gefühl, im Garten zu sein. (ab 3)

(Alexandra Millner, Rezension im: Falter #32/12, 2012)


https://www.falter.at/falter/rezensionen/buecher/?issue_id=442&item_id=9783990280676

Peter Mayr: Wenn die Kinder nach Wiese riechen

Sabine Hörtners Buch „Was für ein Garten!“ zeigt, wie schön das Pflanzen und Pflegen sein kann

Spätestens wenn das erste Kind da ist, taucht dieser Wunsch auf. Eben noch die Vorzüge der kommoden Stadtwohnung gepriesen, dürstet es einen auf einmal nach einem Stückchen Grün. Der Stadtrand lockt.

Sabine Hörtner räumt mit ihrem Buch weitere Zweifel aus: Was für ein Garten! zeigt, wie schön das Pflanzen und Pflegen sein kann und wie viel Spaß es machen kann – anfangs allerdings nur für die Eltern. Denn die rackern sich ab, damit die Töchter es toll haben. Die finden das Ganze auch schön – schön fad nämlich. Erst als sie beim Löcherschaufeln mithelfen dürfen, beim Samensetzen und Kräuterpflanzen, beginnt auch für sie der Garten so richtig zu wirken. „Mika und Lola riechen jetzt nämlich nach Gras, wenn sie abends schlafen gehen“, heißt es.

Hörtner erzählt ihre Geschichte in klaren, dichten Sätzen, und die Illustrationen spiegeln das Erblühen des kleinen Stückchen Landes perfekt wider. Hier ist der Sommer! Hörtner erzählt nicht nur, sie lädt die (mit)lesenden Kinder auch ein, ins Buch zu zeichnen, oder etwas hineinzuschreiben, et wa was man denn alles in einem Garten anstellen kann.

Als glühender Sommerfan gilt der Eintrag auf der Facebook-Seite einer Freundin, den sie dort schon am dieses Jahr eiskalten 1. September quasi als Credo hingestellt hat: „Genug Winter – jetzt kann's langsam wieder wärmer werden.“

(Peter Mayr, Rezension in: Der Standard, 8.9.2012)


http://derstandard.at/1345166519420/Was-fuer-ein-Garten-Kinderbuch