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Kurzbeschreibung

Be-obacht-en, achtsam sein, auch kleine Dinge des Lebens wahrnehmen - mit Achtung und Aufmerksamkeit durchstreift die Künstlerin den Alltag, das sie Umgebende, auch "kriminalistisch Erregende". Von der Malerin gibt es keine Selbstportraits, keine explizite Selbstbespiegelung. Persönliches verdeckt ein unsichtbarer Schild, eine innere Distanz. Sie lädt den Betrachter ein, ihre Malerei zu erkunden und zu erfühlen, sich ihr anzunähern. Der abgewandte Blick vermeidet oder erschwert nur scheinbar diese Annäherung. Er führt uns auch hinein in die Bilderzählung, überlässt uns einer emotionalen Rezeption des Dargestellten, der Situationen und der Menschen in ihrem Alltag. So werden wir zu Voyeuren der Poesie des Geschehens und dürfen an verlockenden Reisen teilhaben.

(Brigitte Ambros)