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Trunken von Licht und Weite

Lieder und Redensarten der mongolischen Nomaden in der Steppe und in der Wüste Gobi

Dagiimaa Tsedendoo, Fritz Wieninger

ISBN: 978-3-99028-057-7
17 x 24 cm, 134 S., zahlr. Ill.: vierf.
€ 24,00
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Kurzbeschreibung

Dagiimaa Tsedendoo. Fotogr. von Fritz Wieninger


Noch immer wird die zwischen Russland und der Volksrepublik China liegende Mongolische Republik, die frühere Äußere Mongolei, zu einem großen Teil von Nomaden bewohnt. Seit Menschengedenken leben die Bewohner dieser Region in dieser für Europäer ungewohnten Lebensform.

Das Nomadentum hat schon der reisende Franziskanerpater Wilhelm von Rubruk im Jahre 1256 als erster Europäer sehr anschaulich beschrieben. Dabei ist festzustellen, dass sich seit damals in der Lebensweise kaum etwas verändert hat.



Der Algensee

Wenn der Algensee im Winter zufriert,
sind die armen Fische erbärmlich dran.

Wenn mein Liebster mich verlässt,
bin ich in einem erbarmungswürdigen Zustand.

Der kalte Wind bläst,
und die Seele ist arg verwirrt.

Das vertraute Gefühl seiner Nähe aufzugeben,
bedeutet für mich großes Leid.