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Kurzbeschreibung

Lizzy Hollatko. Mit Ill. von Anka Luger


Mama und Papa schlafen.
Sie schlafen und wollen nicht aufwachen.
Auch nicht, als Valentina an der Bettdecke zieht.
Auch nicht, als Valentina ganz laut singt.
Da geht Valentina und zieht sich an, so, wie sie es möchte.
Die roten Schuhe.
Das weiße Kleid.
Die goldene Krone.

Dann geht Valentina, wohin sie möchte.
Sie geht, wie Königinnen gehen.
Sie geht zu den blauen Bergen.

Die blauen Berge sind klug.
Sie wissen, was kleine Königinnen möchten.
Sie beugen sich zu Valentina hinunter und heben sie auf den höchsten Gipfel hinauf.

Dort oben bläst ein kräftiger Wind.
Ich könnte dich von den blauen Bergen wehen, sagt der Wind,
der sich nichts aus goldenen Kronen macht.
Doch Valentina steht, wie Königinnen stehen.
Sie steht und sieht dabei in die Ferne.
Denn aus der Ferne kommt ein blauer Drache.


Rezensionen
Claudia Theiner: Freiheit finden

Macht man sich auf, das zu tun, was einem gefällt, ist kühne Phantasie gleich zur Stelle. Überhaupt wenn man, wie Valentina, Königin werden möchte. Deren Traumreise begleiten so bewährte Motive wie die roten Schuhe und das weiße Pferd, die Lizzy Hollatko und Anka Luger in "So, wie Valentina möchte" inhaltsreich gestalten. Das Mädchen erlebt Freisein, Selbstbestimmung und, dank der Philosophie, die dem Buch zugrunde liegt, Lebensförderung. Dies alles schimmert durch die durchsichtigen Farben der Bilder und leisen Töne des Textes: Ein Buch mit sanftem, aber bestimmtem Nachklang.

(Claudia Theiner, Rezension in: ff. Das Südtiroler Wochenmagazin #33/14, 14. August 2013)


http://www.ff-online.com/ausgaben/33-197/freiheit-finden/

str:

Die Kraft der Fantasie verdeutlichen Lizzy Hollatko und Anka Luger in "So, wie Valentina möchte". Welche junge Familie mit kleinem Kind kennt das nicht. Die Eltern wollen schlafen, doch das Kind ist ausgeschlafen und will spielen. Valentina freilich lässt Mama und Papa unter der Decke liegen und geht - ins Reich der Fantasie. Dorthin, wo Königinnen gehen, zu den blauen Bergen, wo Bergriesen sie auf Gipfel heben. Sehr ansprechende, fein ausgeführte Zeichnungen von Anka Luger machen eine rundum betörende Geschichte komplett.

(str, Rezension in: Passauer Neue Presse, 29.10.2013)