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Kurzbeschreibung

Romana Schuler … (Hg.)


Mit dem Katalog, der ergänzend zur Ausstellung "Revision oder Abschied von der Jugend" erscheint, werden die bildhaften Zusammenhänge und inhaltlichen Verschränkungen von rund 80 Gemälden, Zeichnungen, Fotografien und Installationen der Künstler Alex Amann, Helga Druml und Cornelius Kolig lokalisiert. Neben der Darstellung der aktuellen künstlerischen Positionen präsentiert die Ausstellung Werke der österreichischen klassischen Moderne von Anton Kolig und Franz Wiegele, die beide dem Nötscher Kreis angehört haben.

Von der Generation der heutigen Künstler, die alle im Umfeld des vormaligen Nötscher Malerdorfes aufgewachsen sind, lebt der Maler Alex Amann in Paris und die Malerin Helga Druml in Nötsch und Wien. Der Objektkünstler Cornelius Kolig verbringt den Großteil der Zeit in seinem eigenen unvollendeten Gesamtkunstwerk, dem so genannten Paradies in Vorderberg im Gailtal. Trotz der Freundschaft zwischen den Künstlern gibt es bisher kaum künstlerische Korrespondenz. Das kulturelle Konzept des legendären Nötscher Kreises wird somit von ihnen nicht aufgegriffen und fortgesetzt.

Dazu bedürfte es zweifellos einer grundlegenden Revision, wie sie hier erstmalig exemplarisch angedacht wird. Mit dieser Präsentation und mit dem Katalog wird nämlich versucht, die künstlerische Differenz oder die Vielsprachigkeit, die den Kunstwerken inhärent ist, zu analysieren, um schließlich zu einer Synthese oder zu einer ikonographischen Einsprachigkeit zu gelangen, die dem Betrachter über die Sujets wie Portraits, Stillleben, Akte oder die Motive zu Tod und Geburt visuell begennen wird.

(Romana Schuler & Annemarie Pippan-Siding)