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Kurzbeschreibung

Fotos Bernhard Kittel. Text Doris Kittel


Viele der großen Tauchabenteuer liegen ja schon hinter uns. Sturm und Drang, Gefahr und Übermut. Doch dieser philosophisch fragwürdige Urlaubsansatz ist inzwischen für uns Vergangenheit. Was ist die Liebe zum Tauchsport, zur Faszination Tiefe. Im Herbst 1998 lasen wir in einem Tauchmagazin folgende Zeilen: "Paradiesvögel. Nur wenige Länder haben bis in die Neuzeit Traditionen und steinzeitliche Kulturen so gut bewahren können wie Papua Neuguinea. Reisende, die dieses Ziel im Pazifik aufsuchen, erwartet eine vom Tourismus unberührte Natur, auch unter Wasser. Dieser Spezialbericht soll neugierig machen auf ein Land bunter Kontraste …"

Der Bericht verfehlte seine Wirkung nicht! Genau das Richtige für uns! Ein Urlaubstraum vom Paradies, abseits der touristischen Trampelpfade, Kultur und Erholung, und als Höhepunkte die schönsten Tauchgänge der Welt. Abenteuer mit ein bisschen Adrenalin im gesunden Bereich, ein bisschen Nervenkitzel, aber natürlich alles gut organisiert. Wie man halt so bucht! Ohne Risken und Gefahren. Abenteuerurlaub mit Rückendeckung, das wäre noch was zum Erleben. Und zum Erzählen! Also ließen wir nicht mehr locker. Als wir Freunden von unseren Reiseplänen erzählten, beschlossen diese spontan, sich uns anzuschließen. Wir trugen alles Brauchbare an Informationen über dieses Land zusammen. Und es sollte wie gesagt ja keine reine Tauchreise werden. Vielmehr wollten wir auch Land und Leute kennenlernen, mit Kurzvisiten in die Steinzeit, mit vielen Fotos zum Herzeigen. Wenn schon, denn schon.

Deutschsprachige Reiseführer über Papua Neuguinea gibt es nicht. Mit den uns zur Verfügung stehenden englischsprachigen Unterlagen entwickelten wir dennoch einen relativ genauen Reiseplan. Allein aber durch den Titel „Papua New Guinea - a travel survival kit" spürten wir bereits zu diesem Zeitpunkt im Hinterkopf, dass wir uns da auf ein reichlich ungewisses Etwas einlassen würden. Da uns nur eine mitteleuropäisch bemessene Urlaubszeit für den Aufenthalt zur Verfügung stand, hatten wir ziemlich genaue Vorstellungen von all den Highlights, die wir sehen und kennenlernen wollten. Die Reiseroute war genau abgesteckt und hörte sich gut an, Flug und Unterkünfte waren gebucht. Alles war perfekt geplant. Glaubten wir. Vieles sollte nämlich anders kommen, als wir uns vorgestellt hatten …