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Kurzbeschreibung

Narthex, ein Junge aus dem strengen Narrendorf, findet ein weißes, unbedrucktes Buch am Flussufer. Als es zu regnen beginnt, entdeckt er, dass bei Nässe darin Wörter und Bilder sichtbar werden. Das seltsame Buch handelt von der Nympe Glauke, die nur durch einen Gegenzauber gerettet werden kann.

Gemeinsam mit seinem Freund Fennek, einem Wüstenfuchs, macht er sich auf die Reise, um Glauke zu finden. Das Buch ist zugleich Anweisung und Behälter für den Gegenzauber, für den die beiden die Tränen von einem Baum, Wolkensaft, unterirdisches violettes Wasser, den Schweiß eines Riesen, Wasser aus dem Weckaufsee und schließlich noch Moorwasser sammeln müssen.

Wie aber sollen sie die Donnerbande überlisten? Wie das Volk der Abheber mit dem der Festkleber versöhnen? Wie ein 128-jähriges Kind verstehen, das mit jedem Jahr jünger wird?


Wichtige Aspekte, wie Gemeinschaft, Mut und Zusammenhalt werden thematisiert. Sensibilität, Umsichtigkeit, Erfindungsreichtum und Humor unterstreichen Narthex Charakter. Die Kapitel befassen sich mit Themen wie Schwerkraft/Anziehungskraft, Geruch/Appetitlosigkeit/Krankheiten, Zeit/Wachstum/WiederholungEwigkeit, Sprache/Echo/Orientierung, Umwelt/Schutz/Armut und Selbst/Bewußtsein/Ich. Die Themen animieren zum Nachmachen (Reime, Spiegelverkehrt lesen, Pendeln, Huckepack tragen, Riechen, Wasser suchen mit Wünschelrute, Traumdeutung und Landkarten lesen). Bei ihren Abenteuer begegnen Narthex und Fennek Figuren, Tieren und betreten Orte aus der griechischen Mythologie (Ikaria, Glauke, Echo, Lethe, Mnemosyne, u.a.) Zitate von Nietzsche, Goethe, Novalis und aus der Bibel kommen in veränderter Form zur Geltung.

Das Buch Narthex ist für Kinder ab 5 Jahren und in 8 Kapitel unterteilt,

Jedes Kapitel hat einen Umfang von ca. 5-7 Seiten und 5-6 Illustrationen.

Die Illustrationen wurden von Robert Jelinek in Aquarell (4 Format) angefertigt.


Rezensionen
Claudia Theiner: Ein Narr und ein Fuchs

Mehrerlei Themen behandelt Robert Jelinek in „Narthex“: Wie das Miteinander funktioniert, schildert er, wie man das Selbst richtig pflegt und Schlauheit passend einsetzt. Auf dem Weg des wissenden Narren und des treuen Fuchses zur Nymphe Glauke, die dringend Hilfe benötigt, weil sie vergessen hat, wer sie ist, passiert Seltsames. Die Mission jedoch glückt, und die Narren im Dorf lernen von Narthex’ Geschichten, in die der Autor reichlich Mythologie einstreut und sie verfremdet. Er illustriert das Buch mit erfrischenden Aquarellen, die dem teilweise sperrigen Text gut bekommen.

(Claudia Theiner, ff. Das Südtiroler Wochenmagazin No. 47/14, 20. November 2014, S. 39)


http://www.ff-online.com/ausgaben/2014/47/ein-narr-und-ein-fuchs/