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Kurzbeschreibung

Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2007



ein road-movie in bildern, erdacht von astrid*walenta und gerissen von maria hubinger: ferdinand der affe fährt mit seinem motorrad singend durch die landschaft und versucht, jemandem eine freude zu machen … und erlebt dabei selbst eine überraschung!


am sonntag fuhr ferdinand wieder einmal mit seinem alten motorrad spazieren und sang motorradlieder.

er überlegt, wem er heute eine freude machen könnte. denn immer, wenn der sonntag auf einen sonntag fiel, und ferdinand mit seinem motorrad unterwegs war, machte er irgendjemandem eine freude. er dachte lange nach, wen er diesmal überraschen könnte. aber es wollte ihm niemand einfallen …



„Ferdinand der Affe“ gibt es auch als CD.



Rezensionen
Veronika Freytag:

Pfrrrr, Ferdinand der Affe kommt auf seinem Motorrad angebraust. Laut, schnell und wild kommt einem das vor – so ein Glück, dass das Buch im kleinen quadratischen Format so handlich bleibt. Laut sind die überwältigenden Knallfarben, „bunt“ durcheinander gewirbelt. Schnell und in vielen Bewegungsvarianten abgebildet sind natürlich Affe und Motorrad. Wild wie Farbkleckse sind die Formen aus gerissenem Papier. Das Ganze wirkt wie Flowerpower in Bildern, so richtig übermütig, bekommt aber durch die verschieden farbigen Textseiten, die unillustriert bleiben, ein wenig Ruhe. Schließlich ist ja auch Ferdinand den gemütlichen Seiten des Lebens nicht abgeneigt. Nach einem richtigen Affentanz legt er sich in die Blumenwiese und schaut den Wolken nach, diesmal in sanftem Rosa und Minzgrün.

Das kam so: … immer wenn der sonntag auf einen sonntag fiel, und ferdinand mit seinem motorrad unterwegs war, machte er irgendjemanden eine freude, aber diesmal wollte ihm niemand einfallen… Da schmückt er eben sein Motorrad mit Blumen, singt Landstraßenlieder und freut sich des Lebens. Bis er bemerkt, dass er sich heute selbst überrascht! Nach einem rundum gelungenen Tag braust er in einem der schönsten bildnerischen Fadeouts in die blaue Nacht, mit einem leiser werdenden pfrrr davon. Die Verknüpfung der Sinneseindrücke ist bewusst gestaltet, die Musik zum Buch gibt’s (kostenpflichtig) zum Herunterladen. Astrid Walenta ist Clownfrau und Theatermacherin, Maria Hubinger bildende Künstlerin. Ihr impulsives, bild- und gefühlsbetontes Buch mit sparsamen Text ist schon für ganz junge Kinder geeignet und für alle Menschen, die dringend ein Farbbad und eine Energiespritze brauchen.

(Veronika Freytag, Rezension in: 1000 und 1 Buch, Heft 3/2006 [?], S. 51)


Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur:

Buntpapierhefte, die auf der Rückseite mit Kleber beschichtet waren - nur kurz angefeuchtet, draufgepappt, schon klebte das bunte Stück Papier. Und weil es so schön bunt war musste möglichst viel auf ein Blatt drauf. Üppige, knallige Bilder sind so entstanden. Gerissen, wie bei "Hannes und sein Bumpam", waren sie besonders schön und förderten obendrein die Feinmotorik. Genau diese Technik verwendet Maria Hubinger um Astrid Walentas Text vom Affen Ferdinand im wahrsten Sinn zu umreißen. Auch ihre Bilder sind üppig und knallbunt. Sie sind wie geschaffen dafür, die sonntägliche Glücksfahrt des Affen zu bebildern, der ausfuhr um jemandem eine Freude zu machen, und sich schlussendlich selbst erfreut. So ist es eben, wenn einer eine Reise tut …

(Rezension für die Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur, [?])


http://www.biblio.at/rezonline/ajax.php?action=rezension&medid=41396&rezid=27928