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Kurzbeschreibung

Die mündlich überlieferten El Molo-Erzählungen zeigen lebendige Erklärungen von religiösen Mythen, kulturellen Ereignissen und geheimnisvollen Geschehnissen.

Kayo (der älteste Mann der El Molo), der 1999 starb, erzählte, dass alle Geschichten der El Molo nicht erdichtet sind, sondern einer wahren Begebenheit aus dem täglichen Leben der Gemeinschaft zu Grunde liegen. Kayo sah die Vergangenheit lebendig vor sich und er bedauerte die Tatsache, den Garten Eden und die Tiere verloren zu haben, und er sagte: "Wäre nicht diese törichte Frau gewesen, wir würden nun das reichste Volk der Welt sein. Aber wir können nicht irgend jemand für irgend etwas verantwortlich machen."

Das El Molo-Volk glaubt, dass es einst eine paradiesische Hirtengemeinschaft war, die sich Flußpferde und andere See- und Landtiere als Haustiere hielt. Wegen des Fehlers einer Frau verwandelten sich die Hirten zu Fischern, die nun schwer arbeiten mußten, was bis zu diesem elysischen Zeitpunkt für sie unbekannt gewesen war.

Die meisten El Molo-Geschichten basieren auf dem Leben im Wasser und am Wasser und kommen aus der Not des täglichen Überlebens.