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Kurzbeschreibung

[Text:] Thomas J. Hauck & [Ill.:] Lena Meyer


„Tilli, Tiiilli“ hörte sie Mutter rufen, und gleich noch einmal: „Tiiilli, aufstehen!“
„Ja, ich komme ja schon“, murmelte sie leise ins Kopfkissen, gähnte und dehnte sich und ließ sich aus ihrem Bett fallen.

Das machte Tilli jeden Morgen, das war für sie die beste Methode, wach zu werden. Sie lag auf ihrem flauschigen Teppich, streckte sich und strampelte wie ein Käfer, der auf dem Rücken lag, mit den Beinen in der Luft.

Dann hüpfte sie äußerst munter ins Badezimmer, rief sich ein „Guten Morgen Tilli“ in den Spiegel und fing an, sich zu betrachten: Haare gekringelt wie immer, Augen grün wie immer, Ohren leicht abstehend wie immer, Stupsnase stupsig wie immer, Sommersprossen? Tilli zählte ihre Sommersprossen: 17. Gut, auch wie immer!