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Kurzbeschreibung

Der Bildband „attersee fisch fang – beruf und leidenschaft“ zeigt die Fischerei im Jahreszyklus. Es sind Momentaufnahmen großer Eindringlichkeit, die mit der Schönheit der Landschaft in Konkurrenz und Einklang stehen. Ein kurzer historischer Abriss belegt die einstige Wichtigkeit der Fischerei, während die heutigen Bilder einer grundlegenden Sehnsucht das Wort reden, wohl mehr Leidenschaft als Beruf.


Rezensionen
Eva Tinsobin: "Hochnebel, Buchberger Bucht, Schwebenetze, Grundnetze"

Der Bildband "attersee fisch fang - beruf und leidenschaft" beleuchtet die Fischerei in Momentaufnahmen großer Eindringlichkeit.

Von rund 60 Fischereiberechtigten am Attersee übt heute nur noch eine Handvoll die Berufsfischerei aus - als Nebenerwerb. Berufsfischer und Schriftsteller Hans Eichhorn und Fotograf Klaus Costadedoi begleiteten Fischerkollegen auf ihren Fahrten über den See. Daraus ist eine Dokumentation über die verschiedenen Fischarten an verschiedenen Plätzen zu verschiedenen Jahreszeiten hervorgegangen.

Nach "die umgehung" und "das umrudern" ist das dritte Gemeinschaftswerk von Eichhorn und Costadedoi rund um die Attersee-Fischerei in der Bibliothek der Provinz, edition sommerfrische erschienen. Die Bilddokumentation „attersee fisch fang - beruf und leidenschaft" setzt sich aus Momentaufnahmen zusammen und soll einen Eindruck vermitteln, der, so Eichhorn, "sehr eindringlich das Umfeld der Fischerei zeigt. Dazu gehören die jeweiligen Handgriffe, das Sich-Wiederholende dieser Tätigkeit, dann auch die Landschaft, die Abhängigkeit von der Witterung, die Leidenschaft, die Ausdauer, der oft kärgliche Ausfang…".

Das historische Bild- und Textmaterial zur Fischereitradition am Attersee stammt aus der Sammlung Christoph Kapeller. Darunter einige besondere Fänge: "1968; Staufer senior mit 24-kg-Hecht am Seeufer" oder "1973; Staufer junior mit 17-kg-Hecht und einigen Kindern".

Eichhorn weiht in die Fischereirechte, das Flicken der Netze, das „Lauberstanzen", das Laichfischen und natürlich in alle für den See charakteristischen Fische - Aal, Hecht, Reinanke oder Saibling - ein.

"Die Bilder haben das Wort", fasst Eichhorn Nichtsagbares in Worte. Schön, dass der Mann so bescheiden ist, aber mit Worten wie "diesig, Schilf um die Bootshütte, das Höllengebirge rückt näher", erschafft er nichts geringeres als eindrucksvolle "Heimat-Haikus", die große Bilder im Kopf entstehen lassen.

(tin, Rezension in: Der Standard, 8.11.2010)


http://derstandard.at/1288659661193/Fischfang-am-Attersee-Hochnebel-Buchberger-Bucht-Schwebenetze-Grundnetze?_slide=1