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Kurzbeschreibung

[Katalogkonzept: Peter Assmann ...]

Mit Beiträgen von Peter Assmann, Hans Richard Brittnacher, Karin Harrasser, Susanne Heilingbrunner, Christoph Herndler, Roland Innerhofer, Sandra Kotschwar, Peter Leisch, Markus May, Rainer Metzger, Wolfgang Müller-Funk, Ursula Reber, Drehli Robnik, Franz Rottensteiner, Clemens Ruthner, Wieland Schmied, Bettina Twrsnick, Anselm Wagner, Thomas Wegmann.


Phantastik lässt sich nicht ein-, aber auch nicht ausgrenzen. Sie zählt zu den dynamischsten Erscheinungsformen der menschlichen Kultur und bestimmt einen absolut wechselhaften Fluss unterschiedlichster Erscheinungsformen. Das ganze Projekt hat daher in keiner Weise appellativ-proklamatorischen Charakter, es liefert keine abschließenden Definitionen, sondern bemüht sich vielmehr um das Aufzeigen anregender, klärend-ergänzender Zusammenhänge; es bemüht sich um kulturelle Verbindungslinien und nicht zuletzt um eine größere Sorgfalt im Umgang mit den Erörterungsmechanismen des Phänomens der Phantastik im Sinne einer »anderen Seite« des Menschen und seiner Kultur.

Der Vielfalt der Erscheinungsformen der Phantastik wurde auch durch eine selbstverständliche Bezugnahme auf populär-kulturelle Welten entsprochen. Comics und Computerspiele haben ebenso ihren konzeptuellen Platz gefunden wie eine labyrinthartige Bibliothek oder anregende Themenräume zur Phantastik als gesamtkulturelles Phänomen – allerdings mit besonderem Blick auf spezielle Erscheinungsformen der zeitgenössischen Bildenden Kunst.