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Zlaupe Kofler


Hans Zlaupe Kofler, nicht geboren in Leoben, nicht in Mürzzuschlag, nicht in Judenburg, nicht in Sankt Veit an der Glan und in Knittelfeld schon gar nicht. Nicht geboren in „Bruck an der Leitha“, nicht geboren in „Laa an der Thaya“ nicht geboren in Hinter- Unter- Obergroßschweinebart, aber geboren immerhin, jeden Tag wie neu geboren. Jeder Tag ein Kaiserschnitt. Man wollte ja wenigstens das Kind retten, oder wollte man wenigsten die Mutter retten? Oder wollte man gar den Vater retten, oder gar den großen Bruder?

In Villach geboren, 1954, im Sternzeichen des Krebses, in welchem schon J. J. Rousseau, H. Hesse, M. Proust, F. Kafka das Licht der Welt erblickten.

Aber ja, und nein rufe ich. Villach ist schon sehr richtig. Es ist Villach- Warmbad, oder Warmbad-Villach. Geboren in Warmbad Villach, diesseits des Maibacherls, und jenseits der Drau. Privatsanatorium Primar Dr. Lukeschitz, später Abtreibungsklinik, heute Anästhesie Pflegeheim, angeschlossen der großzügigen Seniorenresidenz Warmbad Villach. Warmbad Villach, früher Eisenbahnerresidenz, und noch früher römische Wellnessoase.

Hans, Ewald Kofler. Hans nach Primar Lukeschitz, als Dank für den gelungenen Kaiserschnitt, und Ewald nach Pater Ewald, als Dank für die gelungene Taufe geboren in der Paracelsusstadt Villach in welcher schon Künstler, eine kurze Auswahl, wie Hans Staudacher, siehe „Wien Paris Tokyo“. Konrad Paul Liessmann, „Großer Philosophen Preis“, Paul Watzlawick, „Anleitung zum Unglücklichsein“, Ulli Scherer, siehe „Vienna Art Ohrchester:“, das Licht der Welt erblickten.

Baldige Übersiedelung von jenseits der Drau, ins elterliche Diesseits der Drau, erste Schreibversuche im Alter von Zwei Jahren am elterlichen WC. Streng geahndet von Vater und Mutter, und mit einem zwölfjährigen Schreibverbot belegt. Mit vierzehn Jahren Wiederaufnahme des Schreibens an der Villacher Handelsschule, eine freiwillige Strafarbeit wegen Rauchens am Schulklo und Rauchens überhaupt, zweimal „Scheißen und Brunzen sind Kunsten“ nach Konrad Bayer, auf die ebendortige und handelsschuleigene Klowand zu schreiben. Mit sechzehn Jahren Durchbruch zum Wesen und zum Können mit dem Theaterstück „Kasperl und die Fut“. Siehe „The best of wespennest“, und endgültige Übersiedelung in die Hauptstadt. Seither rege Reisetätigkeit, in das Weinviertel, nach Burgenland, nach Triest und wieder zurück. Siehe Günther Schatzdorfer, „Dem Kommissar is nix zu schwar“. Radiosendung „Musicbox“ noch auf Ö3, siehe Alfred Treiber „Wieso haßt’n Zlaupe?“ Musikstudien, Familiengründung mit vier Hausgeburten und vier verschiedenen Hebammen. Ein dritter Platz, und Pokalgewinn, beim Dritten Welt Dialekt Poetryslam in Wien Fünfhaus, mit einer Simultanübersetzung aus dem Hochdeutschen in den Wiener Dialekt eines Textes über Peter Turrini. Siehe Al Awadalla „Auch ein Armer kann Reich werden“ Nach der Scheidung intensive Beschäftigung mit Werner Schwab.und dem Türkenplatz’l , am Brunnenmarkt in Wien. Zweitbestbesuchte Lesung im Club International, nach Stefan Alfare, ebendort. Fertigstellung des Schlüsselwerkes „Der Leibstuhlsetzer“, Lesungen Buchwoche Tulln, Übersiedelung über Retz auf den Yppenplatz, Wien 16, ins Werner-Schwab-Haus, siehe Bernd Höfer „Auch Hausbesitzer dichten“.

Wieder rege Reisetätigkeit nach und in den Hohen Tauern, in den Karst und nach „Cividale“.



Bücher

Der Leibstuhlsetzer

ISBN: 978-3-99028-087-4
19 x 12 cm, 78 S.
€ 10,00
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