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Auguste Binder-Zisch


Auguste Binder-Zisch wurde als erste Tochter des Peitschenmachers Johann Zisch und seiner Ehefrau Josefa 1914 in Wien geboren. In der Notzeit gegen Ende des 1. Weltkrieges verpflanzte der Vater die Familie in die Einschicht eines Waldviertler Dorfes. Er vermutete dort – irrtümlicherweise, wie sich bald herausstellte – bessere Möglichkeiten für sein Gewerbe. Die widerspruchsreiche Situation der Familie in der neuen Umgebung – ärmer als die Ärmsten und zugleich »etwas Besseres« in den Augen der Dorfbewohner – schenkte der späteren Dichterin die Erfahrung einer radikalen Distanz, eine Grundvoraussetzung für die hellhörige Aneignung eines neuen Idioms.

Um nach dem Tod ihres Mannes und angesichts der grauenvollen Ereignisse im Waldviertel 1945 nicht völlig verstummen zu müssen, suchte und fand Auguste Binder-Zisch Zuflucht in dichterischer Rede. Hilfreich in dieser Zeit war für sie auch die tiefe Freundschaft, die sie mit Franz Traunfellner verband.

»Der Regnbogn«. Gedichte in Waldviertler Mundart (Wien, 1951) hat sie als die herausragende Mundartdichterin ihrer Generation etabliert.

Mehr als ein halbes Jahrhundert ist seither vergangen; es war von reichem dichterischen Schaffen begleitet. Dabei sind die Themen die gleichen geblieben, die seit eh und je, seit Sapphos Tagen, Dichterinnen und Dichter bewegen: die Schönheiten der Natur, Höhen und Tiefen unserer Existenz, Wirrnisse des Herzens …


Bücher

Der Földweg

ISBN: 978-3-85252-580-8
21 x 12 cm, 68 S.
€ 10,00
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Weihnachten im Waldviertel

ISBN: 978-3-85252-696-6
21 x 15 cm, 52 S.
€ 13,00
Momentan nicht lieferbar

Weihnachten im Waldviertel [Buch mit CD]

ISBN: 978-3-85252-732-1
21 x 15 cm, 56 S. + 1 CD
€ 23,00
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